Pressemeldung Nr. 48/11
NABU NRW: Naturnahe Gärten bieten dem Winterschläfer Unterschlupf
Düsseldorf - Jedes Jahr im Herbst gehen vermehrt Anrufe besorgter Bürger bei Naturschutzverbänden und Tierheimen ein, die vermeintlich zu kleine, herumirrende Igel im Garten gefunden haben und nun wissen wollen, wie man die Tierchen am besten über den Winter bringt. Doch die Sorge um das beliebte Stacheltier ist meist unbegründet. Denn erst mit dem Wintereinbruch besteht für untergewichtige oder kranke Igel die Gefahr, dass sie für den Winterschlaf nicht ausreichend gerüstet sind. Der NABU NRW rät daher von einem vorsorglichen Einsammeln der Tiere ab. Wer Jungtiere unterstützen wolle, der könne regelmäßig ein Schälchen Katzenfutter bereitstellen und für Unterschlupfmöglichkeiten im Garten sorgen.
Interreg-Projekt „Habitat Euregio“ bewilligt. Naturschutzstation des NABU Aachen erfasst Fledermäuse und Spechte im Wald
Habitat leitet sich aus dem Lateinischen her und bedeutet in der Biologie „Lebensraum“. Und die Lebensräume der heimischen Tier- und Pflanzenwelt möchte die NABU-Naturschutzstation Aachen gemeinsam mit 12 weiteren Partnern in der Euregio erhalten und über die nationalen Grenzen hinweg vernetzen. Für die Naturschutzstation steht dabei der Lebensraum Wald mit seinen charakteristischen Arten wie Spechten und Fledermäusen im Vordergrund.
Auch niederländische Planungsbehörden müssen sich an das europäische Umweltrecht halten!
NABU-Stellungnahme zur Offenlage „Buitenring“ / B 258 n Nord
Aachen. Die Verkehrsfachleute des NABU in Berlin haben erst kürzlich errechnet, dass der in den letzten Jahren alleine bei kommunalen Straßen entstandene Investitionsrückstau für Sanierungen inzwischen über 150 Milliarden Euro beträgt. Zudem hat Deutschland schon heute das dichteste Straßennetz der Welt, und nach den USA auch das längste Autobahnnetz. Mit neuen Straßenbauprojekten muss daher endlich Schluss sein, zumal wenn sie so überflüssig sind wie die B 258 n im Aachener Nordwesten.
Es ist daher aus Sicht des NABU völlig unverständlich und absolut unakzeptabel, dass die Parkstad Limburg ihre Umgehungsstraße „Buitenring“ trotz aller Bedenken der Politik und der betroffenen Bürger so plant, dass der Anschluss nach Deutschland zwangsläufig über die geplante Bundesstraße 258 n (Nord) auf einer der vorgeschlagenen Trassen verlaufen müsste.