Naturschutzstation-Aachen

Erhalt alter Obstsorten

Münsterbirne in Blüte (Nütheim)
Ein Projekt im Rahmen der Kooperation zwischen Umweltamt der Stadt Aachen und dem NABU Stadtverband Aachen e.V.

Alter Münsterbirnbaum bei Nütheim
Foto: Manfred Aletsee
Zielsetzung:
Das Projekt dient dem Erhalt lokaler und regionaler Obstsorten. Die NABU-Naturschutzstation erfasst die Standorte alter Bäume dieser Sorten, sie pflegt Altbäume, veredelt und pflanzt Jungbäume in Aachener Obstwiesen. Die wichtigsten Aachener Lokalsorten sind die Münsterbirne, die Doppelte Münsterbirne, der Aachener Hausapfel und der Doppelte Aachener Hausapfel, als häufige regionale Apfelsorten sind in Aachener Streuobstwiesen das Seidenhemdchen und der Eifeler Rambour (Breitauge) zu finden. Hinweise zum Standort (Straße, Hausnummer oder Kartenausschnitt) dieser Sorten nehmen wir gerne entgegen. Bitte verwenden Sie unser Kontaktformular.

Neues von den Grenzrouten 2009

Obstbaumschnitt durch die NABU Naturschutzstation
Der Natur auf der Spur

Ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Schutz unserer Kulturlandschaft: Obstbaumschnitt durch die NABU Naturschutzstation Aachen im Rahmen des Projektes "GrenzRouten" der Euregionalen 2008 (Foto: Stephan Schmutzler)
Auf den Pfaden der GrenzRouten kann man das Erwachen der Natur grenzenlos verfolgen - in den Niederlanden, Belgien und der Stadt Aachen, von Orsbach im Norden bis Raeren im Süden. Entlang der insgesamt 120 Kilometer langen Routen bewirten 40 Cafés die Wanderer mit landestypischen Produkten. Eine wesentliche Hilfe dabei ist die Grenzroutenbroschüre 2009, in der die Geschichte der gemeinsamen Grenzen erzählt wird, die im Gelände noch mit zahlreichen historischen Relikten lebendig ist. Eine Wanderkarte des Gebietes mit sieben Routenvorschlägen gehört dazu. Die Broschüre ist die unveränderte Neuauflage der vergriffenen Erstausgabe 2008 und ist zu einer Schutzgebühr von 2,00 Euro in den lokalen Touristenbüros und einigen Buchhandlungen erhältlich

Grenzrouten-Projekt

Förderung der Kulturlandschaft

Obstwiesen, Feldhecke , Kopfbäume und Einzelbäume sind Relikte einer alten Kulturlandschaft. Sie geben der Landschaft einen besonderen Reiz und bieten vielen Pflanzen und Tieren Lebensräume.

Im Rahmen des EuRegionale 2008-Projekts „Grenzrouten“ führt die NABU-Naturschutzstation Aachen Pflege- und Pflanzaktionen zum Erhalt der Kulturlandschaft und zur Förderung der Natur durch.

Projekt Obstwiesen

Obstwiese
Foto: Manfred Aletsee
Ein Projekt im Rahmen der Kooperation zwischen Umweltamt der Stadt Aachen und dem NABU Stadtverband Aachen e.V.

Zielsetzung:
Obstwiesen aus hochstämmigen Obstbäume sind wichtige historisch gewachsene Elemente unserer Kulturlandschaft. Sie sind für das Landschaftsbild, für den Biotop- und Artenschutz als auch für den Erhalt alter heimischen lokaler Obstsorten von herausragender Bedeutung.

Projekt Fledermäuse

Ein Großes Mausohr hat sich tief zwischen alten Ziegelsteinen versteckt. Foto: T. Kölsch
Ein Projekt im Rahmen der Kooperation zwischen Umweltamt der Stadt Aachen und dem NABU Stadtverband Aachen e.V. Zielsetzung: Alle heimischen Fledermausarten sind entsprechend den europäischen Fauna-Flora-Habitat Richtlinien geschützt. Dabei umfasst der Schutz auch ihre Lebensräume sowie ihre Wochenstuben und Winterquartiere. Letztere sind oftmals in vom Menschen genutzten Gebäuden, so dass Interessenskonflikte entstehen können.
 
Kormoran Broschüre GrenzRouten 2009 Der Nabu stellt sich vor Fast weg ... der Weißstorch