{"id":267,"date":"2016-10-08T09:14:17","date_gmt":"2016-10-08T07:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=267"},"modified":"2020-09-16T15:08:08","modified_gmt":"2020-09-16T13:08:08","slug":"apfelernte-im-nabu-naturschutzgebiet-am-tuermchen-ein-voller-erfolg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/apfelernte-im-nabu-naturschutzgebiet-am-tuermchen-ein-voller-erfolg\/","title":{"rendered":"Apfelernte im NABU-Naturschutzgebiet \u201eAm T\u00fcrmchen\u201c ein voller Erfolg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong>Pressemeldung des NABU-Stadtverbandes Aachen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Datum: 08.10.2016<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Autor: Carina Zacharias<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Laut prasselnd fallen die reifen \u00c4pfel aus dem Baum auf die ausgebreitete Plane. Wer keinen Helm auf hat, sollte hier besser Abstand halten! Doch die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer der NABU-Naturschutzstation Aachen sind ein eingespieltes Team.<\/p>\n<p>Mit zwei langen Obstpfl\u00fcckern wird an den \u00c4sten ger\u00fcttelt, um die Fr\u00fcchte abzusch\u00fctteln. Anschlie\u00dfend werden sie aufgesammelt und in S\u00e4cke abgef\u00fcllt. Jedes Jahr wird hier auf der Streuobstwiese \u201eAm T\u00fcrmchen\u201c am Dreil\u00e4nderweg und auf anderen gesch\u00fctzten Obstwiesen rund um Aachen auf diese Weise das Obst geerntet.<\/p>\n<div class=\"image-page\">\n<div style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/files\/images\/apfelernte-2016.jpg\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"310\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Erst werden die \u00c4pfel mit viel Kraft vom Baum gesch\u00fcttelt, dann werden sie aufgesammelt. Foto: Carina Zacharias.<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"image-page\">\n<div style=\"width: 455px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/files\/images\/apfelernte-2-2016.jpg\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"297\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Niklas (9) hilft tatkr\u00e4ftig mit. Foto: Carina Zacharias.<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"image-page\">\n<div style=\"width: 457px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/files\/images\/apfelernte-3-2016.jpg\" alt=\"\" width=\"447\" height=\"298\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Die schweren S\u00e4cke m\u00fcssen zum Gl\u00fcck nicht weit geschleppt werden. Ein Traktor kommt vorbei und sammelt sie ein. Foto: Carina Zacharias.<\/p><\/div>\n<p>\u201eEs ist immer ein bisschen, als w\u00fcrde der Baum aufatmen, wenn man ihn von seiner Last befreit\u201c, sagt Gudrun Maxam vom NABU Aachen lachend. Die Ernte falle allerdings vergleichsweise gering aus in diesem Jahr, erkl\u00e4rt sie weiter. Das liege an dem schlechten Wetter im Fr\u00fchjahr und dem trockenen Herbst. Dies sei jedoch nicht bedenklich, die B\u00e4ume h\u00e4tten ohnehin im letzten Jahr sehr viel getragen und w\u00fcrden sich dann h\u00e4ufig im folgenden Jahr erst mal wieder \u201eerholen\u201c. Die Sorten Boskoop, Kaiser Wilhelm, Goldparm\u00e4ne und Goldrenette werden an diesem ersten Oktober gepfl\u00fcckt. Aus ihnen wird anschlie\u00dfend Apfelsaft gepresst. Doch den flei\u00dfigen Helfern schmecken die \u00c4pfel auch schon jetzt &#8211; frisch vom Baum.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"image-page\">\n<div style=\"width: 414px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/files\/images\/apfelernte-4-2016.jpg\" alt=\"\" width=\"404\" height=\"269\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Rim (9) macht den Geschmackstest. &#8222;S\u00fc\u00df!&#8220;, lautet das Urteil. Foto: Carina Zacharias.<\/p><\/div>\n<p>Streuobstwiesen waren bis Mitte des letzten Jahrhunderts im Raum Aachen weit verbreitet und versorgten die Bev\u00f6lkerung mit Obst. Mehrere Dutzend Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschsorten wurden in der Region angebaut und vermarktet. Heute jedoch drohen alte, regionale Obstsorten auszusterben. Der NABU setzt sich daher daf\u00fcr ein, Streuobstwiesen und ihre Artenvielfalt zu erhalten. Dies ist auch gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz, denn die alten Obstwiesen bieten durch ihren Strukturreichtum vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Beispielsweise nutzen Vogel- und Fledermausarten H\u00f6hlen in alten Obstb\u00e4umen zur Aufzucht ihrer Jungen. Auch der Steinkauz br\u00fctet hier.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemeldung des NABU-Stadtverbandes Aachen Datum: 08.10.2016 Autor: Carina Zacharias Laut prasselnd fallen die reifen \u00c4pfel aus dem Baum auf die ausgebreitete Plane. Wer keinen Helm auf hat, sollte hier besser Abstand halten! 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