{"id":282,"date":"2011-08-03T09:23:35","date_gmt":"2011-08-03T07:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=282"},"modified":"2018-01-17T09:24:09","modified_gmt":"2018-01-17T08:24:09","slug":"kinder-lernen-wasser-kennt-keine-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/kinder-lernen-wasser-kennt-keine-grenzen\/","title":{"rendered":"Kinder lernen: Wasser kennt keine Grenzen"},"content":{"rendered":"<p>Artikel aus den Aachener Nachrichten, 03. Aug. 2011<\/p>\n<p><strong>Projekt Aquadra organisiert Wassercamp mit Kindern aus der Euregio. Sie tragen Natur-Bewusstsein in die Familien.<\/strong><\/p>\n<div class=\"image-page\">\n<div style=\"width: 418px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/files\/images\/aquadra_1.jpg\" alt=\"\" width=\"408\" height=\"340\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Die Kinder aus der Euregio bauen beim internationalen Wassercamp einen Bachlauf aus Lehm. Foto: Ralf Roeger.<\/p><\/div>\n<p><strong>Von Martina St\u00f6hr<br \/>\nAachen.<\/strong> Bis zu den Knien im T\u00fcmpel waten, Plankton unter dem Mikroskop untersuchen oder einen Bachlauf aus Lehm formen: Dazu hatten jetzt 29 Kinder zwischen sieben und 13 Jahren bei einem internationalen &#8222;Wassercamp&#8220; Gelegenheit. Organisiert wurde das im Rahmen des Projekts Aquadra. &#8222;Kinder sind die besten Werbetr\u00e4ger, wenn es um die Sensibilisierung f\u00fcr \u00f6kologische Themen geht&#8220;, meint Alfred Lecerf, Vorsitzender der Lokalen Entwicklungsagentur. Sie w\u00fcrden das Gelernte in ihre Familien tragen und so f\u00fcr ein neues Bewusstsein sorgen.<\/p>\n<p>Auf dem Jugendgruppenzeltplatz am Hergemather Weg lernten die Jungen und M\u00e4dchen aus der Euregio unter anderem, &#8222;welch kostbares Gut Wasser ist, und dass Wasser keine Grenzen kennt&#8220;. Denn werde auf der einen Seite der Grenze ein Fluss begradigt, k\u00f6nne das auf der anderen Seite \u00dcberschwemmungen zur Folge haben, sagt Philippe Krott von der Lokalen Entwicklungsagentur. Deshalb mache es Sinn, einen grenz\u00fcberschreitenden Bewirtschaftungsplan zu erstellen. &#8222;Das sollte selbstverst\u00e4ndlich sein, ist es aber nicht&#8220;, so Krott.<\/p>\n<p><strong>Zw\u00f6lf Partner<\/strong><br \/>\nIm Jahr 2009 haben zw\u00f6lf Partner aus der Euregio Maas-Rhein das Projekt Aquadra gestartet, um die Zusammenarbeit der Regionen bei der Bewirtschaftung von vier Nebenfl\u00fcssender Maas zu verbessern. Die Wasserbeh\u00f6rden der einzelnen Regionen arbeiten gemeinsam an einer besseren Wasserqualit\u00e4t, gegen Erosion und gegen \u00dcberschwemmungen. Daf\u00fcr haben sie laut Krott inzwischen eine Reihe von Instrumenten und Werkzeugen entwickelt.<\/p>\n<p>Mit so einem grenz\u00fcbetschreitenden Projekt k\u00f6nne man nicht fr\u00fch genug anfangen, meinen die Organisatoren, und haben deshalb Kinder aus der Euregio zum Wassercamp eingeladen. &#8222;Ich fand das mit den verschiedenen Sprachent oll&#8220;, erz\u00e4hlt die zehnj\u00e4hrige Usa Ehrlichmann von ihren Erfahrungen im Wassercamp. Die Kinder h\u00e4tten tats\u00e4chlich keine Probleme, die Sprachbarriere zu \u00fcberwinden, meinen die Organisatoren. Trotz aller Unterschiede h\u00e4tten sie in k\u00fcrzester Zeit zueinandergefunden.<\/p>\n<p>Unter dem Motto &#8222;untersuchen, begreifen, lernen&#8220; setzten sie mit der Wasserqualit\u00e4t auseinander und mit den Indikatoren, die dabei helfen, sie zu bestimmen, so Britta Mahn vom Naturschutzbund Aachen. &#8222;Die G\u00f6hl war gar nicht sauber&#8220;, meint ein Junge und f\u00fcgt hinzu: &#8222;Da war Seifenlauge drin.&#8220; Alle Kinder sind sich einig: &#8222;Wir m\u00fcssen sorgf\u00e4ltiger mit dem Wasser umgehen.&#8220;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel aus den Aachener Nachrichten, 03. Aug. 2011 Projekt Aquadra organisiert Wassercamp mit Kindern aus der Euregio. Sie tragen Natur-Bewusstsein in die Familien. Von Martina St\u00f6hr Aachen. 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