{"id":2848,"date":"2020-06-04T16:16:16","date_gmt":"2020-06-04T14:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=2848"},"modified":"2020-09-16T14:07:01","modified_gmt":"2020-09-16T12:07:01","slug":"nabu-so-viele-vogelzaehler-wie-noch-nie-zuvor-bei-der-stunde-der-gartenvoegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/nabu-so-viele-vogelzaehler-wie-noch-nie-zuvor-bei-der-stunde-der-gartenvoegel\/","title":{"rendered":"NABU: So viele Vogelz\u00e4hler wie noch nie zuvor bei der Stunde der Gartenv\u00f6gel"},"content":{"rendered":"<div id=\"GroupWiseSection_1591251136000_Silvia.Teich@NABU.DE_23171B8118EE0000BE6E616231396435_\" class=\"GroupWiseMessageBody\">\n<div>\n<div id=\"attachment_2847\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2847\" class=\"size-medium wp-image-2847\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/m\u00f6nchsgrasm\u00fccke-300x157.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/m\u00f6nchsgrasm\u00fccke-300x157.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/m\u00f6nchsgrasm\u00fccke-1000x522.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/m\u00f6nchsgrasm\u00fccke-1536x802.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/m\u00f6nchsgrasm\u00fccke.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/m\u00f6nchsgrasm\u00fccke-300x157@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2847\" class=\"wp-caption-text\">M\u00f6nchsgrasm\u00fccke &#8211; Foto:Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #3366ff;\">Liebe Naturbegeisterte, dieses Jahr war eine bemerkenswerte Entwicklung bei der Beteiligung an der &#8222;Stunde der Gartenv\u00f6gel&#8220; zu beobachten.<\/span><\/p>\n<p>Es freut uns, den NABU-Stadtverband Aachen e.V., auch f\u00fcr die St\u00e4dteregion Aachen ein \u00e4hnliches Ergebnis zu beobachten.\u00a0Haben 2019 in der St\u00e4dteregion Aachen noch 489 Menschen an 341 Standorten 10425 Gartenv\u00f6gel beobachtet und gez\u00e4hlt, so waren es in 2020 insgesamt 1098 Menschen, die an 739 Standorten 21296 Gartenv\u00f6gel vermerken durften.<\/p>\n<p>Hier ist nun die Pressemeldung des NABU \u2013 Naturschutzbund Deutschland e.V.:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 47\/20 | 4. JUNI 2020<\/p>\n<p>________________________________________________________________<\/p>\n<p><strong>Umwelt\/V\u00f6gel<\/strong><\/p>\n<p><strong>NABU: So viele Vogelz\u00e4hler wie noch nie zuvor bei der Stunde der Gartenv\u00f6gel<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Vom Blaumeisensterben m\u00f6glicherweise auch Rotkehlchen und Goldammer betroffen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>________________________________________________________________<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Berlin \u2013 Bei der diesj\u00e4hrigen \u201eStunde der Gartenv\u00f6gel\u201c, die vom 8. bis 10. Mai stattfand, wurde der bisherige Teilnehmerrekord der Aktion aus dem Vorjahr mehr als verdoppelt. \u201e\u00dcber 161.000 Menschen haben Z\u00e4hlergebnisse von 108.000 G\u00e4rten, Parks oder von Balkons und Fenstern \u00fcbermittelt. 2019 hatten 76.000 Leute mitgemacht\u201c, freut sich NABU-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Leif Miller. \u201eSicherlich hat der Corona-Shutdown zu einem verst\u00e4rkten Interesse f\u00fcr die Natur vor der Haust\u00fcr und damit zu den hohen Mitmach-Zahlen gef\u00fchrt. Wir w\u00fcnschen uns, dass die vielen Erst-Teilnehmer auch in Zukunft wieder mitz\u00e4hlen und wir noch mehr Menschen f\u00fcr den Schutz der Natur in unserem unmittelbaren Lebensumfeld begeistern k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Besonders im Fokus stand die Blaumeise. Im M\u00e4rz und April wurden auff\u00e4llig viele an Krankheit verstorbene V\u00f6gel dieser Art gemeldet. \u00dcber ein Online-Formular sammelt der NABU diese Hinweise. Bis heute gingen dar\u00fcber bundesweit \u00fcber 21.000 Meldungen mit knapp 40.000 betroffenen V\u00f6geln ein. Das vogelspezifische Bakterium Suttonella ornithocola konnte als Ausl\u00f6ser dieser Epidemie identifiziert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBundesweit betrachtet sind 22 Prozent weniger Blaumeisen pro Garten gemeldet worden\u201c, berichtet Lars Lachmann, Leiter des Bereichs Vogelschutz beim NABU, \u201eStatt 2,16 Blaumeisen pro Meldung sind es in diesem Jahr nur noch 1,66 \u2013 mit Abstand der niedrigste Wert seit Beginn der Z\u00e4hlungen im Jahr 2005.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um das Blaumeisensterben als Ursache des R\u00fcckgangs zu identifizieren, haben die Forscher f\u00fcr jeden Postleitzahlbereich die Ver\u00e4nderungen der Blaumeisenzahlen mit der Anzahl der Meldungen kranker Meisen korreliert. Es ergab sich ein eindeutiger Zusammenhang: \u201eJe mehr Berichte toter Meisen, desto gr\u00f6\u00dfer waren dort auch die Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge\u201c, so Lachmann, \u201eIn Gebieten ohne Totfundmeldungen gab es im Mittel auch keinen R\u00fcckgang. Wir k\u00f6nnen daher sicher davon ausgehen, dass das diesj\u00e4hrige Blaumeisensterben mindestens einen Teil des beobachteten R\u00fcckgangs erkl\u00e4rt.\u201c Auch bei Rotkehlchen und Goldammer konnte der gleiche Zusammenhang festgestellt werden. Beide Arten tauchen auch in den an den NABU \u00fcbermittelten Epidemie-Meldungen vermehrt auf, w\u00e4hrend ein Labornachweis des Bakteriums bei diesen Arten noch aussteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es bleibe die Hoffnung, dass sich die \u00fcberlebenden Blaumeisen zur jetzigen Brutzeit gut vermehrten, um die Verluste m\u00f6glichst schnell wieder auszugleichen. \u201eVogel- und insektenfreundliche G\u00e4rten mit vielen Laubb\u00e4umen und Bl\u00fctenpflanzen helfen ihnen dabei sehr\u201c, so Lachmann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Durchschnitt konnten die Teilnehmer der Aktion in diesem Jahr innerhalb einer Stunde gut 30 Vogelindividuen von elf verschiedenen Arten entdecken, bestimmen und melden. Insgesamt wurden 223 verschiedene Vogelarten gemeldet. Wie immer in den letzten Jahren war dabei der Haussperling mit 5,3 V\u00f6geln pro Garten der am h\u00e4ufigsten gemeldete Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star, Feldsperling und Blaumeise. Deutschlands zuverl\u00e4ssigster Gartenvogel ist dagegen weiterhin die Amsel: Sie wurde in 94 Prozent aller G\u00e4rten innerhalb einer Stunde gesehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Verlierer dieses Jahres sind neben der Blaumeise auch der Star und \u2013 wie schon in den Vorjahren \u2013 der Gr\u00fcnfink. Auch beim kleinen Zaunk\u00f6nig sinken die Zahlen konstant von Jahr zu Jahr. Zu den Gewinnern z\u00e4hlen vor allem Ringeltaube und T\u00fcrkentaube, die beide ihr bisheriges Bestergebnis einfliegen. Auch bei Eichelh\u00e4her und Buntspecht ist kein Ende des zunehmenden Trends in Sicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Detaillierte Ergebnisse sind auf Bundes-, Landes- und Landkreisebene auf <a href=\"http:\/\/www.stundedergartenvoegel.de\/\">www.stundedergartenvoegel.de<\/a> abrufbar und k\u00f6nnen mit vergangenen Jahren verglichen werden. Die n\u00e4chste Vogelz\u00e4hlung, die \u201eStunde der Winterv\u00f6gel\u201c steht vom 8. bis 10. Januar 2021 an.<\/p>\n<p><em>Infos zur Aktion: <a href=\"http:\/\/www.stundedergartenvoegel.de\/\">www.stundedergartenvoegel.de<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Pressebilder: <a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/pressebilder_stundedergartenvoegel\">www.NABU.de\/pressebilder_stundedergartenvoegel<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Grafik\u00a0sowie Pressebilder und Footage zum Meisensterben: <a href=\"https:\/\/seafile.nabu.de\/d\/7fad174be7\/\">https:\/\/seafile.nabu.de\/d\/7fad174be7\/<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Tipps f\u00fcr einen vogelfreundlichen Garten: <a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/vogelgarten\">www.nabu.de\/vogelgarten<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Audio-Files der h\u00e4ufigsten Gartenv\u00f6gel stellen wir Ihnen gern zur Verf\u00fcgung.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Infos zum Meisensterben: <a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/meisensterben\">www.NABU.de\/meisensterben<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Brosch\u00fcre zur Methodik der Z\u00e4hlung und den bisherigen Ergebnissen: <a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/15-Jahre-SdG\">www.nabu.de\/15-Jahre-SdG<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<\/strong><\/p>\n<p>Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49(0)30-284984-1620, Mobil: 0172-9108275, E-Mail: <u><a href=\"mailto:Lars.Lachmann@NABU.de\">Lars.Lachmann@NABU.de<\/a><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>NABU-Pressestelle<\/strong><\/p>\n<p>Tizia Labahn | Britta Hennigs | Silvia Teich<\/p>\n<p>Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1722 | -1588<\/p>\n<p>Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: <u><a href=\"mailto:presse@NABU.de\">presse@NABU.de<\/a><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sollten Sie keine Pressemeldungen mehr von uns erhalten wollen, k\u00f6nnen Sie sich hier abmelden: <a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/presseabo-abbestellen\">www.NABU.de\/presseabo-abbestellen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Naturbegeisterte, dieses Jahr war eine bemerkenswerte Entwicklung bei der Beteiligung an der &#8222;Stunde der Gartenv\u00f6gel&#8220; zu beobachten. 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