{"id":3162,"date":"2020-10-15T16:01:51","date_gmt":"2020-10-15T14:01:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=3162"},"modified":"2021-08-17T18:26:07","modified_gmt":"2021-08-17T16:26:07","slug":"kraniche-ziehen-wieder-nach-sueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/kraniche-ziehen-wieder-nach-sueden\/","title":{"rendered":"Kraniche ziehen wieder nach S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1866\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1866\" class=\"size-medium wp-image-1866\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/kranichzug_mond-kopie-3-300x273.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/kranichzug_mond-kopie-3-300x273.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/kranichzug_mond-kopie-3-1000x910.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/kranichzug_mond-kopie-3.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/kranichzug_mond-kopie-3-300x273@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1866\" class=\"wp-caption-text\">Kranichzug &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR. 61 | 15. Oktober 2020<\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><strong>Kraniche ziehen wieder nach S\u00fcden<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><strong>NABU NRW: Kranich-Beobachtungen online melden<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>D\u00fcsseldorf \u0096<\/strong> In den kommenden Wochen ist wieder das gro\u00dfartige Herbstschauspiel ziehender Kraniche am Himmel \u00fcber Nordrhein-Westfalen zu sehen. Aufmerksame Naturfreund*innen konnten bereits erste Schw\u00e4rme des laut trompetenden \u0084Gl\u00fccksvogels\u0093 \u00fcber dem \u00f6stlichen Ruhrgebiet und \u00fcber dem Siegerland ausmachen. \u0084Die meisten der in den vergangenen beiden Wochen nach S\u00fcden gezogenen Kraniche haben allerdings den Weg \u00fcber Hessen gew\u00e4hlt , eine Route die in den letzten Jahren zunehmend beflogen wird\u0093, so Christian H\u00e4rting, Sprecher des Landesfachausschusses Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW. An den bevorstehenden \u00b4Massenflugtagen\u00b4 lohne sich aber auch in NRW der Blick zum Himmel.<\/p>\n<p>Ab Mitte Oktober machen sich bei sonnigem Wetter mit Ostwind tausende Kraniche von ihren Sammelgebieten in Norddeutschland zeitgleich nach S\u00fcden in ihre \u00dcberwinterungsgebiete auf den Weg\u0093, erkl\u00e4rt H\u00e4rting. Zuvor sammeln sich die Tiere an immer wieder genutzten Hauptrastpl\u00e4tzen. Zurzeit hielten sich an den drei gr\u00f6\u00dften Rastpl\u00e4tzen Rhin- und Havelluch, Ostsee-Boddenk\u00fcste und in der Diepholzer Moorniederung bereits \u00fcber 100.000 Tiere auf. Kraniche ziehen bevorzugt bei Hochdruckwetter, da sie dann von den \u00f6stlichen Winden mitgetragen werden und dadurch Kraft sparen k\u00f6nnen. An Tagen mit g\u00fcnstiger Witterung ziehen so in kurzer Zeit bis zu 50.000 und mehr V\u00f6gel auch \u00fcber Nordrhein-Westfalen hinweg.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden\u00a0 brechen die Kranichschw\u00e4rme von ihren n\u00f6rdlichen Sammelpl\u00e4tzen auf und ziehen beiderseits am Harz vorbei. Der Hauptzug \u00fcberfliegt dabei Osnabr\u00fcck, Hannover und G\u00f6ttingen, erreicht dann das Weserbergland, um beim Weiterflug mit 80 Stundenkilometer das \u00f6stliche Ruhrgebiet zu streifen und entlang des Rheins nach Bonn zu gelangen. Eine etwas westlichere Zugroute erm\u00f6glicht Beobachtungen am Niederrhein und in der Eifel. Von hier aus geht es weiter \u00fcber den gr\u00f6\u00dften franz\u00f6sischen Rastplatz, dem Lac du Der Chantecoq in der Champagne, bis in die \u00dcberwinterungsgebiete in Spanien und Portugal. Bis Mitte November ist der Hauptdurchzug der Kraniche abgeschlossen.<\/p>\n<p>Der NABU NRW ruft dazu auf, Kranichbeobachtungen unter <a href=\"http:\/\/www.naturgucker.de\/?einzel=1&amp;art=-1401232693&amp;nutzer=1932272884&amp;verein=nabu-nrw\">www.naturbeobachter-nrw.de<\/a> online zu melden, um die weitere Entwicklung der Kranichbest\u00e4nde und auch m\u00f6gliche Ver\u00e4nderungen der Zugrouten zu dokumentieren. Unter <a href=\"http:\/\/www.naturgucker.de\/nabu-nrw\">Naturgucker.de<\/a> finden sich zudem umfangreiche Informationen zum aktuellen Zuggeschehen sowie Bilder und Auswertungen speziell f\u00fcr NRW, aber auch bundesweit.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Naturbeobachter sind ziehende Kraniche an ihrer keilf\u00f6rmigen Formation und den trompetenartigen Rufen gut zu erkennen. Die kr\u00e4ftigen und erfahrenen Tiere fliegen an der Spitze, dann folgen Familien mit durchschnittlich zwei Jungtieren. Bei g\u00fcnstigen Flugbedingungen k\u00f6nnen die bis 1,30 Meter gro\u00dfen Tiere ohne Halt bis nach S\u00fcdeuropa fliegen. Manche legen bei Wetterumschw\u00fcngen aber auch eine kurze Rast an geeigneten Orten ein.<\/p>\n<p><em>Wer mehr \u00fcber das Naturspektakel Vogelzug erfahren m\u00f6chte, der ist bei der n\u00e4chsten Naturzeit digital des NABU NRW am 3.11.2020 genau richtig. Das Zoom-Format informiert <\/em><em>von 18 Uhr bis 19 Uhr zum Thema &#8222;Der Zug der V\u00f6gel&#8220;. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an interessierte Laien. Die <\/em><em>Anmeldung<\/em><em> \u0096 bitte bis zum 02.11. richten an\u00a0 <\/em><em><a href=\"mailto:Carsten.Braunert@NABU-NRW.de\">Carsten.Braunert@NABU-NRW.de<\/a><\/em><em> \u0096 ist nat\u00fcrlich kostenlos und unverbindlich.<\/em><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<\/strong><\/p>\n<p>Sprecherteam des Landesfachausschusses Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW<\/p>\n<p>Christian H\u00e4rting, mobil: 0151 579 89 876<\/p>\n<p>Fabian Karwinkel, mobil: 01578 567 37 61<\/p>\n<p>Jonas Br\u00fcggeshemke, mobil: 0157 77 05 31 22<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR. 61 | 15. 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