{"id":3530,"date":"2020-12-22T09:57:53","date_gmt":"2020-12-22T08:57:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=3530"},"modified":"2020-12-22T10:01:58","modified_gmt":"2020-12-22T09:01:58","slug":"voegel-fuettern-im-winter-%c2%96-darauf-muss-man-achten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/voegel-fuettern-im-winter-%c2%96-darauf-muss-man-achten\/","title":{"rendered":"V\u00f6gel f\u00fcttern im Winter \u0096 darauf muss man achten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_3529\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/kleiber.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3529\" class=\"wp-image-3529 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/kleiber-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/kleiber-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/kleiber-1000x665.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/kleiber-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/kleiber.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/kleiber-300x200@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3529\" class=\"wp-caption-text\">Kleiber am Futterhaus &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>NABU NRW-PRESSEMITTEILUNG | NR 74\/20 | 21. DEZEMBER 2020<\/p>\n<p><strong>Umwelt\/V\u00f6gel<\/strong><\/p>\n<p><strong>V\u00f6gel f\u00fcttern im Winter \u0096 darauf muss man achten<\/strong><\/p>\n<p><strong>Futtersilos verwenden | Futterqualit\u00e4t und Hygiene sind besonders wichtig<\/strong><\/p>\n<p><strong>D\u00fcsseldorf<\/strong> \u0096 Nicht erst bei Eis und Schnee, fragen sich viele Menschen, was sie f\u00fcr die Vogelwelt in ihrer Umgebung tun k\u00f6nnen. Der NABU NRW gibt ein paar Tipps, worauf zu achten ist, um den Nutzen f\u00fcr die V\u00f6gel zu sichern und Freude an der Vogelf\u00fctterung zu haben.<\/p>\n<p>Vor dem Beginn der F\u00fctterung steht zun\u00e4chst einmal die Wahl des richtigen Beh\u00e4lters. Grunds\u00e4tzlich empfiehlt der NABU einen Futterspender, der das Futter vor N\u00e4sse und Witterungseinfl\u00fcssen sch\u00fctzt, denn N\u00e4sse im Futter kann zur Ausbreitung von Krankheitserregern f\u00fchren. Am besten eignen sich daher sogenannte Futtersilos, die im Gegensatz zu den offenen Futterh\u00e4uschen auch die Verunreinigung durch Vogelkot verhindern. Wer dennoch ein offenes Futterh\u00e4uschen nutzt, sollte es unbedingt t\u00e4glich reinigen. Der Futterspender wird am besten an einer \u00fcbersichtlichen, gut einsehbaren Stelle platziert, so dass sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen k\u00f6nnen und der Blick f\u00fcr die Beobachtung unverstellt ist. Falls m\u00f6glich, sollten in einem angemessenen Abstand B\u00e4ume oder B\u00fcsche Deckung bei eventuellen Attacken von Sperbern bieten. Eine Gefahrenquelle f\u00fcr die V\u00f6gel sind au\u00dferdem Glasscheiben in der N\u00e4he der Futterstelle. Sie k\u00f6nnen leicht zur t\u00f6dlichen Falle werden, wenn sich z.B. B\u00e4ume im Glas spiegeln. Aufkleber oder eine Beklebung mit beliebigen Mustern kann hier Abhilfe schaffen.<\/p>\n<p>Beim Futter sind Sonnenblumenkerne immer eine gute Wahl. Sie werden von fast allen Arten gefressen. Bei ungesch\u00e4lten Kernen f\u00e4llt zwar mehr Abfall an, daf\u00fcr verweilen die V\u00f6gel aber l\u00e4nger an ihrer Futterstelle. K\u00f6rnerfresser wie Meisen, Finken und Sperlinge freuen sich auch \u00fcber Freiland-Futtermischungen, die verschiedene Samen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe enthalten. Weichfutterfressern wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln und Wacholderdrosseln kann man Rosinen, \u00c4pfeln oder Haferflocken in Bodenn\u00e4he anbieten. Dabei ist darauf zu achten, dass dieses Futter nicht verdirbt. Es gibt spezielle Bodenfutterspender, die sich daf\u00fcr besonders eignen.<\/p>\n<p>Insbesondere Meisen lieben auch Gemische aus Fett und Samen, die man selbst herstellen oder als Meisenkn\u00f6del kaufen kann. \u0084Bei Meisenkn\u00f6deln muss man immer darauf achten, dass sie nicht in Plastiknetzen eingewickelt sind\u0093, erkl\u00e4rt Christian H\u00e4rting, Vogelexperte beim NABU NRW. \u0084Die V\u00f6gel k\u00f6nnen sich mit ihren Beinen darin verheddern und schwer verletzen.\u0093 Ein absolutes No-Go bei der Vogelf\u00fctterung sind Brotreste. \u0084Brot ist viel zu salzig, quillt im Magen der V\u00f6gel auf und verdirbt schnell. Das vertragen die Tiere \u00fcberhaupt nicht. Das gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr Enten\u0093, betont H\u00e4rting. Ein weiterer Tipp ist, auf die Qualit\u00e4t des Vogelfutters zu achten. Billige Futtermischungen sind oft mit Samen der allergieausl\u00f6senden Ambrosie oder anderen nicht erw\u00fcnschten Pflanzen verunreinigt. Vogelfreund*innen, die diese Tipps beherzigen, k\u00f6nnen sich unbeschwert an der Vogelschar erfreuen, die den Weg zur Futterstelle findet.<\/p>\n<p>Vorrangig f\u00fcr den Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist aber die Erhaltung von vielf\u00e4ltigen, naturnahen Lebensr\u00e4umen. \u0084Ein naturnaher Garten mit vielen Stauden und heimischen Str\u00e4uchern ist die beste Ganzjahreshilfe f\u00fcr unsere gefiederten Freunde im Siedlungsbereich. Hier lassen sich V\u00f6gel dann ebenso gut beobachten wie am Meisenkn\u00f6del oder Futterh\u00e4uschen\u0093, sagt Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des NABU NRW. Aber nicht nur im privaten Garten auch in vielen nordrhein-westf\u00e4lischen Gemeinden und St\u00e4dten bleibe in dieser Hinsicht noch viel zu tun. Neben Dach- und Fassadenbegr\u00fcnungen, strukturreichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Parkanlagen mit altem Baumbestand und heimischen Wildpflanzen w\u00fcrden mehr Nisthilfen sowie eine Verminderung des Vogelschlags an Geb\u00e4uden und eine Verminderung der Lichtverschmutzung deutlich zum Erhalt der Artenvielfalt in St\u00e4dten beitragen.<\/p>\n<p>Forderungen der von NABU, BUND und LNU in diesem Jahr auf den Weg gebrachten Volksinitiative Artenvielfalt NRW unter anderem f\u00fcr mehr Artenschutz in der Stadt. \u0084Wer uns hier unterst\u00fctzen m\u00f6chte, den rufen wir auf zu unterschreiben und weitere Unterschriften zu sammeln\u0093, so Naderer weiter. Unterschriftenlisten und weitere Infos zur Volksinitiative finde man unter <a href=\"http:\/\/www.artenvielfalt-nrw.de\/\">www.artenvielfalt-nrw.de<\/a>.<\/p>\n<p>Vogelfreund*freundinnen sollten sich au\u00dferdem diesen Termin schon mal merken: Vom 8. bis 10. Januar 2021 veranstaltet der NABU die bundesweite Mitmachaktion \u0084Stunde der Winterv\u00f6gel\u0093. Dabei sind Naturfreund*innen aufgerufen, eine Stunde lang die V\u00f6gel am Futterh\u00e4uschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu z\u00e4hlen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Drosseln, Meisen, Finken und Spatzen. Weitere Infos unter <a href=\"http:\/\/www.nrw.nabu.de\/stundederwintervoegelnrw\/\">www.nrw.nabu.de\/stundederwintervoegelnrw\/<\/a> or &nbsp;<a href=\"http:\/\/www.stundederwintervoegel.de\/\">www.stundederwintervoegel.de<\/a>.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<\/strong><\/p>\n<p>Sprecherteam des Landesfachausschuss Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW<\/p>\n<p>Christian H\u00e4rting, mobil: 0151 579 89 876<\/p>\n<p>Fabian Karwinkel, mobil: 01578 567 37 61<\/p>\n<p>Jonas Br\u00fcggeshemke, mobil: 0157 77 05 31 22<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NABU NRW-PRESSEMITTEILUNG | NR 74\/20 | 21. 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