{"id":3674,"date":"2021-02-22T16:27:25","date_gmt":"2021-02-22T15:27:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=3674"},"modified":"2021-08-17T18:24:18","modified_gmt":"2021-08-17T16:24:18","slug":"die-voegel-des-gluecks-ziehen-jetzt-wieder-nach-norden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/die-voegel-des-gluecks-ziehen-jetzt-wieder-nach-norden\/","title":{"rendered":"Die \u201eV\u00f6gel des Gl\u00fccks\u201c ziehen jetzt wieder nach Norden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_3673\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/imgp1888_dxo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3673\" class=\"wp-image-3673 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/imgp1888_dxo-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/imgp1888_dxo-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/imgp1888_dxo-1000x665.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/imgp1888_dxo-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/imgp1888_dxo.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/imgp1888_dxo-300x200@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3673\" class=\"wp-caption-text\">Kranichzug nach Norden &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>Pressemeldung des NABU Aachen, 22. Februar 2021<\/p>\n<p><strong>NABU-Beobachtungstipp : Die \u201eV\u00f6gel des Gl\u00fccks\u201c ziehen jetzt wieder nach Norden<br \/>\n<\/strong><em>NABU Aachen: Kranich-Beobachtungen online melden unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.naturbeobachter-nrw.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.naturbeobachter-nrw.de<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>Aachen \/ Region<\/strong> \u2013 W\u00e4hrend die vorletzte Woche noch gepr\u00e4gt war von klirrender K\u00e4lte und der Winter Mitteleuropa noch einmal heimsuchte, sind seit Anfang letzter Woche milde Temperaturen auf den Thermometern abzulesen. Im Rahmen dieses \u201eFr\u00fchjahrseinbruchs\u201c konnten in den letzten Tagen auch Kraninche im \u00dcberflug \u00fcber Aachen und das Dreil\u00e4ndereck beobachtet werden. Die sogenannten \u201eV\u00f6gel des Gl\u00fccks\u201c fliegen in flacher Keilformation. Akustisch sind sie durch ihre charakteristischen, trompetenden Rufe deutlich von Wildg\u00e4nsen zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Im Vergleich der letzten Jahrzehnte zeichnet sich der Trend ab, die ziehenden Kraniche immer fr\u00fcher beobachten zu k\u00f6nnen \u2013 analog zu den fr\u00fcher steigenden Temperaturen. In den vergangenen Jahren wurden bisweilen bereits Ende Januar die ersten \u00dcberfl\u00fcge gemeldet. Kraniche, die die K\u00f6ln-Bonner Bucht sowie Aachen \u00fcberfliegen, folgen der Westlichen Zug-Route. Diese wird bis Mitte M\u00e4rz von ca. 250.000 Tieren j\u00e4hrlich als Weg in ihre nordischen Brutgebiete \u00a0gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>\u201eDas grandiose Naturschauspiel des Kranichzugs ist in den letzten Jahren h\u00e4ufiger geworden, da sich die Zahl der Kraniche auf dem westlichen Zugweg in den letzten drei\u00dfig Jahren verzehnfacht hat\u201c, so Claus Mayr, Vorsitzender des NABU Aachen. Den bisherigen Rekord f\u00fcr Aachen stellen aber immer noch die \u00fcber 70.000 Kraniche dar, die von NABU-Mitgliedern zwischen dem 8. und 9. November 2014 beobachtet wurden. Die starke Zunahme f\u00fchren Wissenschaftler auf die verk\u00fcrzten Zugwege und den steigenden Bruterfolg zur\u00fcck. Wegen der Klimaerw\u00e4rmung ziehen viele Kraniche zur \u00dcberwinterung nicht mehr nach S\u00fcdspanien oder Nordafrika, sondern \u00fcberwintern in gro\u00dfen Seengebieten in Nordfrankreich.<\/p>\n<p>Beim Fr\u00fchlingszug kommt es auch in der Region zunehmend vor, dass kleinere Trupps von Kranichen Rastpl\u00e4tze aufsuchen, um sich vom anstrengenden Flug zu erholen und Nahrung aufzunehmen. Der NABU bittet daher alle Naturbeobachter um R\u00fccksichtnahme: \u201eEinen Abstand von 300 Meter sollte man zu den V\u00f6geln einhalten\u201c, so Ulrich Schwenk, Vogelexperte des NABU Aachen. Durch diese R\u00fccksichtnahme vermeide man Stress f\u00fcr die Tiere, der den Erfolg des weiteren, kraftzehrenden Zugs bis in die Zielgebiete (Skandinavien und Finnland, Tschechien und Polen sowie der Norden und Osten Deutschlands) gef\u00e4hrden k\u00f6nnte. Spazierg\u00e4nger sollten ihre Hunde unbedingt an der Leine halten, zumal dies in Schutzgebieten ohnehin gesetzlich vorgeschrieben sei.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemeldung des NABU Aachen, 22. 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