{"id":3855,"date":"2021-05-26T15:01:24","date_gmt":"2021-05-26T13:01:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=3855"},"modified":"2021-08-17T18:23:33","modified_gmt":"2021-08-17T16:23:33","slug":"stunde-der-gartenvoegel-wieder-mehr-voegel-in-nordrhein-westfaelischen-gaerten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/stunde-der-gartenvoegel-wieder-mehr-voegel-in-nordrhein-westfaelischen-gaerten\/","title":{"rendered":"Stunde der Gartenv\u00f6gel: Wieder mehr V\u00f6gel in nordrhein-westf\u00e4lischen G\u00e4rten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_3854\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/moenchsgrasm-kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3854\" class=\"wp-image-3854 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/moenchsgrasm-kopie-300x188.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/moenchsgrasm-kopie-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/moenchsgrasm-kopie-1000x628.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/moenchsgrasm-kopie-1536x965.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/moenchsgrasm-kopie.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/moenchsgrasm-kopie-300x188@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3854\" class=\"wp-caption-text\">M\u00f6nchsgrasm\u00fccke &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR 28\/21 | 26. Mai 2021<\/p>\n<p>Umwelt \/ V\u00f6gel<\/p>\n<p><strong>Stunde der Gartenv\u00f6gel: Wieder mehr V\u00f6gel in nordrhein-westf\u00e4lischen G\u00e4rten <\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Mit mehr als 25.000 Vogelfreunden Beteiligung fast auf Vorjahresniveau | Blaumeisen haben sich wieder erholt<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>D\u00fcsseldorf<\/strong> \u0096 Die diesj\u00e4hrige NABU-Z\u00e4hlaktion \u0084Stunde der Gartenv\u00f6gel\u0093 vom 13.-16. Mai ist beendet. Trotz k\u00fchlen Wetters und Regen beteiligten sich am Himmelfahrtswochenende in Nordrhein-Westfalen \u00fcber 25.000 Menschen an der Stunde der Gartenv\u00f6gel. Nach dem vergangenen Rekordjahr, in dem im Westen \u00fcber 28.000 Vogelfreunde mitz\u00e4hlten, ist dies die zweith\u00f6chste Beteiligung seit Beginn der Aktion im Jahr 2006. Es wurden mehr als 549.000 V\u00f6gel aus rund 17.500 G\u00e4rten gemeldet. Mit durchschnittlich 31,5 V\u00f6geln pro Garten erfreulich mehr als in den vergangenen Jahren.<\/p>\n<p>Den meisten Vogelarten macht das derzeit wechselhafte und teils recht k\u00fchle Wetter wenig aus, einige Arten profitieren sogar. Etwa die Amsel, sie kommt bei feuchtem Wetter viel besser an ihre Leibspeise: Regenw\u00fcrmer. Der schwarze Vogel belegt nach dem Haussperling Platz zwei der am h\u00e4ufigsten gemeldeten Gartenv\u00f6gel. Dabei ist er auch der zuverl\u00e4ssigste Gartenbesucher in NRW \u0096 er wurde in \u00fcber 94 Prozent aller Z\u00e4hlungen genannt.<\/p>\n<p>\u0084W\u00e4hrend die Gesamtzahl der V\u00f6gel im Siedlungsraum im Gegensatz zu den Best\u00e4nden in der Agrarlandschaft damit weiterhin weitgehend konstant bleibt, gibt es doch f\u00fcr viele Vogelarten besorgniserregende Entwicklungen\u0093, sagt Birgit Beckers, stellvertretende Vorsitzende und Vogelexpertin beim NABU NRW. So verharren die Sorgenkinder Mauersegler, Mehlschwalbe, Gr\u00fcnfink und Zaunk\u00f6nig auf H\u00f6he der schlechten Ergebnisse aus den Vorjahren. Bei Mauersegler und Mehlschwalbe spiele neben Insektenmangel und Wohnungsnot aber auch das Wetter eine Rolle. \u0084Ist es hier im Beobachtungszeitraum kalt und nass, gehen sie einfach hundert Kilometer weiter s\u00fcdwestlich auf Insektenjagd und werden dann in unseren G\u00e4rten nat\u00fcrlich nicht gesichtet\u0093, so Beckers weiter.<\/p>\n<p>Mit Spannung erwartet wurden die Z\u00e4hlergebnisse der Blaumeise. Bei der kleinen Meise mit dem blauen K\u00f6pfchen hatte im Fr\u00fchjahr 2020 ein bakterieller Erreger namens Suttonella ornithocola erstmals zu einem Massensterben in vielen Teilen Deutschlands gef\u00fchrt. Dort, wo es grassierte, hatten die Sichtungen bei der Vorjahresz\u00e4hlung deutlich abgenommen. Eine Welle verstorbener Blaumeisen war zwar auch in diesem Fr\u00fchjahr wieder festzustellen, sie war jedoch deutlich kleiner. \u0084Die Blaumeise hat sich vom Einbruch im vergangenen Jahr offenbar erholt\u0093, so Christian H\u00e4rting vom Landesfachausschusses Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW. Offenbar konnten erfolgreiche Bruten die Verluste weitgehend ausgleichen.<\/p>\n<p>Ebenfalls positiv entwickeln sich weiterhin die Gartenbest\u00e4nde von eigentlichen Waldv\u00f6geln wie Ringeltaube und Buntspecht. Ein besonderer Gewinner der aktuellen Z\u00e4hlung ist offensichtlich der Stieglitz. Die gemeldeten Zahlen dieses farbenfrohen Finkenvogels machten einen Sprung: In diesem Jahr konnte er in 16 Prozent aller G\u00e4rten mit 0,43 V\u00f6geln pro Garten entdeckt werden. Beide Werte sind doppelt so hoch wie noch zu Beginn der Z\u00e4hlungen. Die Besonderheit dieser Art ist, dass er als einer von ganz wenigen Singv\u00f6geln seine Jungen nicht mit Insekten, sondern vegetarisch ern\u00e4hrt. Und auch der Kernbei\u00dfer wurde in diesem Jahr deutlich h\u00e4ufiger als sonst \u00fcblich zurzeit der Fr\u00fchlingsz\u00e4hlaktion in nordrhein-westf\u00e4lischen G\u00e4rten gesichtet.<\/p>\n<p>Das aktuelle Ergebnis der Vogelz\u00e4hlaktion ist unter <a href=\"http:\/\/www.stundedergartenvoegel.de\/\"><em>www.stundedergartenvoegel.de<\/em><\/a> \u00a0abrufbar und kann mit vergangenen Jahren verglichen werden. Die Ergebnisse f\u00fcr Nordrhein-Westfalen finden sich direkt unter <a href=\"http:\/\/nrw.nabu.de\/gartenvoegelnrw\"><em>http:\/\/nrw.nabu.de\/gartenvoegelnrw<\/em><\/a><em>. <\/em><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<\/strong><\/p>\n<p>Sprecherteam Landesfachausschuss Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW<\/p>\n<p>Christian H\u00e4rting, mobil: 0151 579 89 876<\/p>\n<p>Jonas Br\u00fcggeshemke, mobil: 0157 77 05 31 22<\/p>\n<p>Birgit Beckers, stellv. Vorsitzende und Vogelschutzexpertin des NABU NRW, mobil: 0175 61 37 780<\/p>\n<p>Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1620. Mobil: 0172-9108275, E-Mail: <a href=\"mailto:Lars.Lachmann@NABU.de\">Lars.Lachmann@NABU.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR 28\/21 | 26. 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