{"id":4098,"date":"2021-10-15T16:10:47","date_gmt":"2021-10-15T14:10:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=4098"},"modified":"2022-01-28T12:11:03","modified_gmt":"2022-01-28T11:11:03","slug":"nabu-und-lbv-rufen-wieder-zur-wahl-des-vogel-des-jahres-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/nabu-und-lbv-rufen-wieder-zur-wahl-des-vogel-des-jahres-auf\/","title":{"rendered":"NABU und LBV rufen wieder zur Wahl des Vogel des Jahres auf"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4097\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/imgp1737-denoiseai-standard.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4097\" class=\"wp-image-4097 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/imgp1737-denoiseai-standard-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/imgp1737-denoiseai-standard-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/imgp1737-denoiseai-standard-1000x667.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/imgp1737-denoiseai-standard-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/imgp1737-denoiseai-standard.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/imgp1737-denoiseai-standard-300x200@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4097\" class=\"wp-caption-text\">Steinschm\u00e4tzer &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW| NR 62\/21 | 6. OktoBER 2021<\/p>\n<p><strong>Umwelt\/V\u00f6gel &nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>NABU und LBV rufen wieder zur Wahl des Vogel des Jahres auf<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aus f\u00fcnf Arten k\u00f6nnen alle bis 18. November ihren Favoriten bestimmen<\/strong><\/p>\n<p>Berlin\/D\u00fcsseldorf \u0096 Nach der Wahl ist vor der Wahl: Ab heute lassen der NABU und sein bayerischer Partner, der LBV (Landesbund f\u00fcr Vogelschutz), den Vogel des Jahres 2022 zum zweiten Mal \u00f6ffentlich w\u00e4hlen. Jeder und jede kann unter <a href=\"http:\/\/www.vogeldesjahres.de\/\">www.vogeldesjahres.de<\/a> mitbestimmen, wer der neue Jahresvogel wird.<\/p>\n<p>\u0084Bei der ersten \u00f6ffentlichen Wahl hatten sich \u00fcber 455.000 Menschen beteiligt und das Rotkehlchen zum Vogel des Jahres 2021 gek\u00fcrt \u0096 eine \u00fcberw\u00e4ltigende Beteiligung\u0093, so NABU-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Leif Miller, \u0084Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an Naturschutz und der heimischen Vogelwelt so gro\u00df ist und legen darum die Vogelwahl auch f\u00fcr die kommenden Jahre in die H\u00e4nde aller, die mitentscheiden wollen.\u0093<\/p>\n<p>In Deutschland leben 307 Vogelarten. Damit die Wahl etwas erleichtert wird, haben die Vogelkundler des NABU f\u00fcnf Arten ausgesucht, unter denen abgestimmt werden kann. F\u00fcr den Jahresvogel 2022 ins Rennen gehen: Bluth\u00e4nfling, Feldsperling, Mehlschwalbe, Steinschm\u00e4tzer und Wiedehopf.<\/p>\n<p>\u0084Jeder der f\u00fcnf V\u00f6gel steht f\u00fcr ein Naturschutzthema, das unsere Aufmerksamkeit braucht\u0093, so Miller, \u0084So sind mit Mehlschwalbe, Steinschm\u00e4tzer und Wiedehopf gleich drei Zugvogelarten auf der Wahlliste. Zugv\u00f6gel leiden besonders stark unter dem Klimawandel, da sie auf intakte Verh\u00e4ltnisse an mehreren Orten der Welt angewiesen sind.\u0093<\/p>\n<p>Der Wiedehopf ist mit seinem langen Schnabel und seinen orangefarbenen Scheitelfedern der optisch spektakul\u00e4rste Kandidat. Er lebt bevorzugt in besonders warmen Gegenden in Deutschland, etwa am Kaiserstuhl in Baden-W\u00fcrttemberg. Als Profiteur des Klimawandels kehrt er in den letzten Jahren aber auch wieder nach NRW zur\u00fcck. Der NABU NRW unterst\u00fctzt den Wiedehopf als seinen Kandidaten f\u00fcr den Titel \u0084Vogel des Jahres 2022\u0093. Denn dieser auff\u00e4llige Vogel macht auf mehrere dringliche Themen des Naturschutzes aufmerksam: Die Art w\u00e4re deutlich h\u00e4ufiger, wenn es mehr halboffene Landschaften mit vielen Insekten g\u00e4be, wie Streuobstwiesen, Weidefl\u00e4chen oder pestizidfreie Weinberge. Der NABU NRW plant aktuell ein Projekt zum Schutz des Wiedehopfes. Vorab wurden in diesem Fr\u00fchjahr bereits 10 Wiedehopf-Nistk\u00e4sten in M\u00fcnster angebracht.<\/p>\n<p>Die Mehlschwalbe hat als Insektenfresser und Geb\u00e4udebr\u00fcter zwei Probleme, die ihren Bestand gef\u00e4hrden: Durch das Insektensterben hat sie weniger Nahrung zur Verf\u00fcgung. Zudem werden ihre Nistpl\u00e4tze etwa bei Geb\u00e4udesanierungen entfernt. Ihr Wahlkampfslogan lautet darum: \u0084Mieterschutz f\u00fcr V\u00f6gel!\u0093<\/p>\n<p>Der Steinschm\u00e4tzer ist wie auch die Mehlschwalbe ein Langstreckenzieher und mit 30.000 Kilometern Jahreszugstrecke rekordverd\u00e4chtig unter den Singv\u00f6geln. Vom Aussterben bedroht ist diese Art bei uns, weil sie immer weniger Lebensraum zur Verf\u00fcgung hat. Der Steinschm\u00e4tzer braucht offenes, vegetationsarmes Gel\u00e4nde. Darum geht er mit dem Slogan \u0084Mut zur Brache!\u0093 ins Rennen.<\/p>\n<p>Den Feldsperling d\u00fcrfte jeder und jede schon einmal gesehen haben. \u0084Er hat sich wie auch der Haussperling den Menschen angepasst und lebt h\u00e4ufig in unseren Siedlungen. Die Spatzenart hat nach der Brutzeit ein ausgepr\u00e4gtes Sozialverhalten, die V\u00f6gel versammeln sich dann gern in Str\u00e4uchern. Der Feldsperling br\u00fctet in Baumh\u00f6hlen oder Nistk\u00e4sten und fordert auch deshalb: \u0084Ohne Geh\u00f6lz, ohne mich!\u0093<\/p>\n<p>Sein gruseliger Name t\u00e4uscht: der Bluth\u00e4nfling ist kein Greifvogel sondern eine kleine Finkenart mit roter Brust und einer Vorliebe f\u00fcr vegetarische Kost, wie K\u00f6rner, Samen und Fr\u00fcchte. Sein Bestand ist gef\u00e4hrdet, weil er in monotonen Ackerlandschaften keine Heimat findet. Er fordert f\u00fcr seinen Brutplatz: \u0084Mehr Hecken zum Verstecken!\u0093<\/p>\n<p>Am sofort ist das virtuelle Wahllokal unter <a href=\"http:\/\/www.vogeldesjahres.de\/\">www.vogeldesjahres.de<\/a> freigeschaltet. Bis zum Vormittag des 18. November kann abgestimmt werden. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der \u0084Vogel des Jahres\u0093 wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gek\u00fcrt. Seit 2021 wird er durch eine \u00f6ffentliche Wahl bestimmt.<\/p>\n<p><em>Mehr Infos und Teilnahme an der Abstimmung: <\/em><a href=\"http:\/\/www.vogeldesjahres.de\/\"><em>www.vogeldesjahres.de<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Vogelportraits: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/vogelportraits\"><em>www.nabu.de\/vogelportraits<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Medieninfoseite mit Grafiken, Fotos und Vogelstimmen: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/medieninfos-vogelwahl\"><em>www.NABU.de\/medieninfos-vogelwahl<\/em><\/a><em> (ab 6.10. freigeschaltet)<\/em><\/p>\n<p><em>Kostenlose Pressebilder: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/pressebilder_Vogel-des-Jahres-2022\"><em>www.NABU.de\/pressebilder_Vogel-des-Jahres-2022<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und F\u00f6rdernden ist der 1899 gegr\u00fcndete NABU der \u00e4lteste und mitgliederst\u00e4rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich f\u00fcr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen geh\u00f6ren auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die F\u00f6rderung naturkundlicher Kenntnisse. Mehr Infos: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/wir-ueber-uns\"><em>www.NABU.de\/wir-ueber-uns<\/em><\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<\/strong><\/p>\n<p>Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1812,<br \/>\nE-mail: <u><a href=\"mailto:Eric.Neuling@NABU.de\">Eric.Neuling@NABU.de<\/a><\/u><\/p>\n<p>Silvia Teich, NABU-Pressereferentin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1588, E-Mail: <a href=\"mailto:presse@NABU.de\">presse@NABU.de<\/a><\/p>\n<p>Stefanie Bernhardt, LBV-Pressereferentin, Tel: +49 (0)9174.4775-7184, <a href=\"mailto:presse@LBV.de\">presse@LBV.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW| NR 62\/21 | 6. 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