{"id":4534,"date":"2022-01-25T16:46:56","date_gmt":"2022-01-25T15:46:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=4534"},"modified":"2022-01-27T14:35:33","modified_gmt":"2022-01-27T13:35:33","slug":"willkommen-wolf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/willkommen-wolf\/","title":{"rendered":"Willkommen Wolf!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4531\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4531\" class=\"wp-image-4531 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1000x664.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-300x199@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4531\" class=\"wp-caption-text\">Europ\u00e4ischer Wolf (Canis lupus) &#8211; Foto: NABU Christoph Bosch<\/p><\/div>\n<p><strong>Willkommen Wolf!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Informationen des NABU Aachen \u00fcber einen lange vermissten Heimkehrer<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein kurzer R\u00fcckblick:<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte keiner Stadt, au\u00dfer vielleicht Rom, ist so eng mit dem Wolf verkn\u00fcpft wie die von Aachen, zumindest der Sage nach: Denn die Fertigstellung des Aachener Doms gelang nur mit einem Wolf. Als den Aachenern das Geld zum Dombau ausging, baten sie den Teufel um Hilfe. Der half auch prompt, verlangte aber als Gegenleistung die Seele desjenigen, der den Dom bei der Einweihung als erster betreten w\u00fcrde. Er spekulierte dabei nat\u00fcrlich auf die Seele des Bischofs, die cleveren Aachener trieben aber als ersten einen Wolf durch die T\u00fcr. So kam es, dass der Teufel diese wutentbrannt zuknallte und entfloh. Der Riss in der \u201eWolfst\u00fcr\u201c ist bis heute zu sehen,\u00a0 ebenso der im T\u00fcrknauf abgerissene Finger des Teufels. Fazit: nur dank des Wolfes konnte der Dom fertig gestellt werden, und die Dombausage fasziniert bis heute Touristen aus aller Welt!<\/p>\n<p>Leider\u00a0 wurde der Wolf (korrekt: Europ\u00e4ischer Grauwolf, <em>Canis lupus lupus<\/em>) in den folgenden Jahrhunderten in den meisten L\u00e4ndern Westeuropas, so auch in Deutschland, stark verfolgt und nahezu, in Deutschland vollst\u00e4ndig ausgerottet. In den W\u00e4ldern des preu\u00dfischen Regierungsbezirks Aachen (umfasste u.a. die Kreise Monschau, Gem\u00fcnd, Eupen, Malmedy und St. Vith) wurden in nur 5 Jahren, zwischen 1817 bis 1822, 214 W\u00f6lfe erlegt. Die letzten beiden W\u00f6lfe in der Eifel wurden 1860 bei Gerolstein und\u00a0 1888 bei Adenau erschossen, das Pr\u00e4parat von 1860 ist im Zoologischen Museum Alexander Koenig in Bonn zu besichtigen. In M\u00e4rchen wurde der Wolf h\u00e4ufig als blutr\u00fcnstige Bestie dargestellt. Daher hat der NABU schon 2013 die Aktion \u201eRotk\u00e4ppchen l\u00fcgt\u201c ins Leben gerufen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Wolf wird eine streng gesch\u00fctzte Art:<\/strong><\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 1970er Jahren ergriff die Internationale Naturschutzunion (International Union for Conservation\u00a0 of Nature, IUCN) die ersten Anstrengungen, den Wolf zu sch\u00fctzen und vor dem drohenden Aussterben zu bewahren. 1973 wurde er in das Washingtoner Abkommen aufgenommen (CITES), das bedrohte Arten vor Ausrottung durch den Handel sch\u00fctzen soll (Bsp. Elefanten\/Elfenbein). 1979 wurde er im Rahmen der Berner Konvention unter strengen Schutz gestellt. Insbesondere in Osteuropa begannen sich die Populationen seither zu erholen. 1992 verst\u00e4rkten die Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union (EU) den Schutz des Wolfes (und anderer gro\u00dfer Beutegreifer, \u201elarge carnivores\u201c, wie Braunb\u00e4r und Luchs) nochmals. Im Rahmen der Fauna-Flora-Habitat- (FFH-) Richtlinie verpflichteten sie sich, somit auch Deutschland, den Wolf artenschutzrechtlich streng zu sch\u00fctzen (Artikel 16 in Verbindung zu Anhang IV FFH-RL), sowie seine wichtigsten Lebensr\u00e4ume als Natura-2000-Gebiete auszuweisen (Artikel\u00a0 6 in Verbindung mit Anhang II).<\/p>\n<p>Zudem haben die Mitgliedstaaten der EU sich in der FFH-RL verpflichtet, mit diesen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die gesch\u00fctzten Arten einen &#8222;guten Erhaltungszustand&#8220; wieder herzustellen. Dieser \u201egute Erhaltungszustand&#8220; ist laut der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) und des Bundesamtes f\u00fcr Naturschutz (BfN) in Deutschland noch lange nicht erreicht. Der Wolf ist immer noch eine sehr seltene, bedrohte Art\u00a0 und er hat nach den vorliegenden Studien auch noch lange nicht alle geeigneten Lebensr\u00e4ume in Deutschland wieder besiedelt. Die h\u00e4ufigsten Verlustursachen sind illegale Absch\u00fcsse und Verkehrsunf\u00e4lle.<\/p>\n<div id=\"attachment_4539\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4539\" class=\"wp-image-4539 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-2-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-2-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-2-1000x664.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-2-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-2.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-2-300x199@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4539\" class=\"wp-caption-text\">Ein Rudel europ\u00e4ischer W\u00f6lfe &#8211; Foto: NABU Christoph Bosch<\/p><\/div>\n<p>Die von manchen Menschen in Deutschland geforderte Eingrenzung der Wolfsvorkommen oder die Festlegung einer &#8222;Obergrenze&#8220; sind daher rechtlich gar nicht zul\u00e4ssig. Auch die St\u00f6rung oder T\u00f6tung der streng gesch\u00fctzten Arten ist streng verboten. Der Abschuss einzelner &#8222;Problemw\u00f6lfe&#8220; ist daher nur als &#8222;ultima ratio&#8220; nach den Ausnahmegenehmigungen des\u00a0 Artikel 16 FFH-RL (s.o.) und nur nach Anordnung der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden m\u00f6glich, etwa wenn ein Wolf ernsthafte wirtschaftliche Sch\u00e4den verursacht hat und alle Vorbeugungsma\u00dfnahmen (wolfsabweisende Z\u00e4une, Herdenschutzhunde etc.) nicht gewirkt haben.<\/p>\n<p>In Deutschland unterliegen streng gesch\u00fctzte Arten nicht nur den Naturschutzgesetzen von Bund (BNatSchG) und L\u00e4ndern, sondern auch dem Strafgesetzbuch (StGB, \u00a7 329):\u00a0 Wer einen Wolf t\u00f6tet, kann daher mit Geldstrafe oder bis zu 5 Jahren Gef\u00e4ngnis bestraft werden.<\/p>\n<p><strong>Die R\u00fcckkehr des Wolfes nach Deutschland :<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00fcckkehr des Wolfes nach Deutschland ist, wie oben dargestellt, eine Erfolgsgeschichte des internationalen Arten- und Naturschutzes! Nach der Erholung der osteurop\u00e4ischen Best\u00e4nde wanderten 1998 die ersten W\u00f6lfe aus Polen in Deutschland ein, in Sachsen etablierte sich im Jahr 2000 das erste Rudel. Seither ist die Zuwanderung und Ausbreitung von W\u00f6lfen nach Deutschland gut dokumentiert, u.a. durch das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz (BfN, Bonn), das vom NABU 2005 eingerichtete Wolfsb\u00fcro in der Lausitz und die 2019 auf Wunsch der Bundesl\u00e4nder gegr\u00fcndete DBBW. Dass insbesondere Jungw\u00f6lfe, die ihr Rudel verlassen, sehr weit wandern k\u00f6nnen, zeigte z.B. 2018 die Wanderung der Jungw\u00f6lfin \u201eNaya\u201c, die f\u00fcr ein bundesweites Presseecho sorgte. Da \u201eNaya\u201c in Mecklenburg-Vorpommern besendert worden war, konnten die Wissenschaftler*innen ihre Wanderung durch die Niederlande bis vor die Tore Br\u00fcssels gut dokumentieren. Seit einigen Jahren wandern\u00a0 auch zunehmend Tiere aus der alpinen Population in Italien und Frankreich zu: So handelte es sich z.B. bei den im Mai 2021 in K\u00f6ln nachgewiesenen W\u00f6lfe um Tiere aus dem alpinen Raum. Auch bei dem im September 2021 im Nationalpark Eifel und dem im November 2021 im Kreis Wesel nachgewiesenen Tier handelte es sich um W\u00f6lfe aus der Alpenpopulation.<\/p>\n<p>Auch rund um Aachen wurden in den letzten Jahren und Monaten einige Schafe gerissen. Die meisten Schafrisse sind eindeutig von Hunden ver\u00fcbt worden, so bei Orsbach und in der Soers. Andere konnten keiner Tierart zugeordnet werden, wie bei Raeren. In Aachen konnten bisher noch keine Schafrisse durch einen Wolf nachgewiesen werden. Aktuelle Risse bei Epen (NL) oder wie Mitte Januar 2022 in Aachen, werden noch analysiert. Hierf\u00fcr steht den Wissenschaftlern die DNA-Analyse zur Verf\u00fcgung, mit deren Hilfe man Hund- und Wolfspuren am Riss eindeutig unterscheiden kann. Die Untersuchungen werden vom renommierten Senckenberg-Institut in Frankfurt durchgef\u00fchrt. Bis zur Vorlage der Ergebnisse kann es leider einige Wochen dauern.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wird der Wolf sich dauerhaft auch in Aachen ansiedeln?<\/strong><\/p>\n<p>Als gesichert kann gelten, dass es im Hohen Venn (Natura-2000-Gebiet in Ostbelgien) ein Rudel gibt, das auch dauerhaft bleiben wird. Abwandernde Jungw\u00f6lfe dieses Rudels werden insbesondere im Winter sicher immer wieder auch in anderen geeigneten Lebensr\u00e4umen der Nordeifel auftauchen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4533\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4533\" class=\"wp-image-4533 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1-1000x668.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/europaeischer-wolf-1-300x200@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4533\" class=\"wp-caption-text\">europ\u00e4ischer Wolf &#8211; Foto: NABU Christoph Bosch<\/p><\/div>\n<p>Die Ansiedlung weiterer Wolfsfamilien, bspw. im Nationalpark\u00a0 Eifel (Beobachtungen 2021 siehe link) oder den weitl\u00e4ufigen Waldgebieten der Nordeifel, ist trotz des hohen Nutzungsdruckes (Erholung, intensive Forstwirtschaft) auf diese W\u00e4lder fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu erwarten.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, in Aachen und in den Eifelw\u00e4ldern w\u00e4re der Wolf eine Bereicherung f\u00fcr die biologische Vielfalt! F\u00fcr die Umsetzung des am 15.12.2021 von fast allen Stadtratsfraktionen eingebrachten Antrags, den Aachener Wald zuk\u00fcnftig naturn\u00e4her wachsen zu lassen, w\u00e4re er ein Gl\u00fccksfall, da der Wolf die Naturverj\u00fcngung durch Reduzierung des Wildverbisses beg\u00fcnstigen k\u00f6nnte. Nicht von ungef\u00e4hr sagt ein altes russisches Sprichwort: &#8222;Wo der Wolf jagt, w\u00e4chst der Wald&#8220;!<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Besteht Gefahr f\u00fcr Nutztiere und Haustiere?<\/strong><\/p>\n<p>Wie andere Beutegreifer auch ist der Wolf ein Nahrungsopportunist. Nach allen bekannten Studien ern\u00e4hrt er sich von wildlebenden Tierarten, vorwiegend von Rehwild. Jedoch passen auch Weidetiere wie Schafe und Ziegen aufgrund ihrer K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und ihres Verhaltens ins Beutespektrum des Wolfes. Aus diesem Grund ist ein effektiver Herdenschutz unabdingbar. Mit der R\u00fcckkehr des Wolfes m\u00fcssen zum Schutz der Weidetiere rechtzeitig (in Aachen seit 2019!) Vorsorgema\u00dfnahmen wie wolfsabweisende Z\u00e4une und Herdenschutzhunde ergriffen werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_4532\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/herdenschutzhund.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4532\" class=\"wp-image-4532 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/herdenschutzhund-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/herdenschutzhund-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/herdenschutzhund-1000x667.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/herdenschutzhund-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/herdenschutzhund.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/herdenschutzhund-300x200@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4532\" class=\"wp-caption-text\">Ein Herdenschutzhund bei der Arbeit &#8211; Foto: NABU Klemens Karkow<\/p><\/div>\n<p>Das Gute ist: Die EU hat schon 2017 entschieden, dass von den \u201elarge carnivores\u201c Braunb\u00e4r, Wolf und Luchs verursachte ernsthafte Sch\u00e4den an Nutztieren von den Mitgliedstaaten zu 100 Prozent erstattet werden d\u00fcrfen und nicht als unerlaubte Subventionen nach dem EU-Wettbewerbsrecht gelten. Auch Deutschland und die Bundesl\u00e4nder haben diese Regelung umgesetzt. In NRW stehen diese Mittel sowohl den Tierhalter*innen in anerkannten Wolfsgebieten als auch in deren Pufferzonen zu, also (seit 2019) auch im Stadtgebiet Aachen. Eine Besonderheit f\u00fcr Deutschland ist, dass der Bundestag im Herbst 2019 einer \u00c4nderung des BNatSchG zugestimmt hat (neuer \u00a7 45 a), dass auch Hobby-Tierhalter diese Entsch\u00e4digungen erhalten k\u00f6nnen. Die Antr\u00e4ge sind bei den Landwirtschaftskammern einzureichen, die Kammern beraten auch zum Herdenschutz (s. links unten).<\/p>\n<p>Hunde k\u00f6nnen von W\u00f6lfen als potenzielle Geschlechtspartner oder als Konkurrenten im Revier wahrgenommen werden. Hunde sollten daher immer an der Leine gef\u00fchrt werden! In Naturschutzgebieten (NSG) ist das ohnehin Pflicht (Leinen- und Wegegebot), sollte aber vorsichtshalber zumindest in allen Waldbereichen\u00a0 der\u00a0 Pufferzone praktiziert werden! (Hinweis: die o.g. Entsch\u00e4digungsregelungen, auch f\u00fcr Tierarztkosten, gelten nur f\u00fcr Nutztiere, nicht f\u00fcr Haustiere).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ist der Wolf eine Gefahr f\u00fcr Menschen?<\/strong><\/p>\n<p>W\u00f6lfe sind extrem vorsichtige Tiere. Die Gefahr f\u00fcr den Menschen, die von W\u00f6lfen direkt ausgeht, ist \u00e4u\u00dferst gering. In den letzten\u00a0 \u00fcber 21 Jahren nach R\u00fcckkehr der ersten freilebenden W\u00f6lfe nach Deutschland wurde noch kein einziger Wolfsangriff auf Menschen dokumentiert. F\u00fcr einige andere L\u00e4nder Europas wurden nur einige wenige Wolfsangriffe registriert, davon aber keiner mit t\u00f6dlichem Ausgang. Zudem handelte es sich im Wesentlichen um an Tollwut erkrankte oder mit Futter angelockte W\u00f6lfe ( NINA, 2021, s. link). Auch bei den 2018 und 2019 in einigen D\u00f6rfern Niedersachsens beobachteten W\u00f6lfe stellte sich bei Nachpr\u00fcfung heraus, dass diese Tiere vors\u00e4tzlich mit Futter angelockt worden waren. Daher hat der Bundestag im Herbst 2019 im neuen \u00a7 45 a BNatSchG in Absatz 1 auch ein ausdr\u00fcckliches F\u00fctterungsverbot f\u00fcr W\u00f6lfe beschlossen (s. link).<\/p>\n<p>Dies unterst\u00fctzen auch die Erfahrungen aus anderen EU-Staaten wie bspw. Rum\u00e4nien, Bulgarien, Polen, wo sich die Best\u00e4nde dank des strengen Schutzes seit 1979 (Berner Konvention) sehr viel besser erholt haben und teilweise Tausende von Tieren umfassen. Ebenso in S\u00fcdeuropa (Spanien, Italien, Frankreich), von wo, wie dargestellt, inzwischen auch W\u00f6lfe insbesondere nach Belgien und S\u00fcdwestdeutschland einwandern.<\/p>\n<div id=\"attachment_4541\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/imgp4571_dxo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4541\" class=\"wp-image-4541 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/imgp4571_dxo-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/imgp4571_dxo-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/imgp4571_dxo-1000x665.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/imgp4571_dxo-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/imgp4571_dxo.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/imgp4571_dxo-300x200@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4541\" class=\"wp-caption-text\">Der Wolfsblick &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>Insgesamt gilt also, dass es weitgehend unproblematisch ist, mit dem &#8222;Heimkehrer&#8220; Wolf zu leben, wie dies in anderen EU-Mitgliedstaaten und anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ja auch gelungen ist!<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was tun, wenn ich einem Wolf begegne?<\/strong><\/p>\n<p>Die Begegnung mit einem freilebenden Wolf ist \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich. Dennoch sollte man einige Empfehlungen ber\u00fccksichtigen, die auch f\u00fcr den Umgang mit anderen Wildtieren gelten:<\/p>\n<p>Beobachten Sie das Tier ruhig. Lassen Sie ihm genug Raum, damit es sich zur\u00fcck ziehen kann. Wenn Sie sich unwohl f\u00fchlen, richten Sie sich auf und machen Sie sich gro\u00df. Lautes, energisches Rufen oder Klatschen kann den Wolf vertreiben. Laufen oder fahren Sie einem Wolf nicht hinterher, versuchen Sie niemals, ihn anzulocken oder zu f\u00fcttern.<\/p>\n<p>Ziehen sie sich langsam zur\u00fcck und melden Sie Ihre Beobachtung an die zust\u00e4ndige Wolfsberatung oder an die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde (in Aachen der unteren Naturschutzbeh\u00f6rde).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was tut der NABU?<\/strong><\/p>\n<p>Der NABU hat kurz nach der R\u00fcckkehr der ersten W\u00f6lfe nach Deutschland\u00a0 das Projekt &#8222;Willkommen Wolf&#8220; ins Leben gerufen und in der Lausitz ein Wolfsb\u00fcro eingerichtet. Inzwischen sind bundesweit in fast allen NABU-Stadt- und Kreisverb\u00e4nden NABU-Wolfsbotschafterinnen und Wolfsbotschafter ausgebildet worden, die seither f\u00fcr die Beratung, Vortr\u00e4ge etc.\u00a0 zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4530\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015_004_wolf_chio-kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4530\" class=\"wp-image-4530 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015_004_wolf_chio-kopie-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015_004_wolf_chio-kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015_004_wolf_chio-kopie-1000x750.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015_004_wolf_chio-kopie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015_004_wolf_chio-kopie.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015_004_wolf_chio-kopie-300x225@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4530\" class=\"wp-caption-text\">Der NABU-Informationsstand zum Wolf auf der Euregio Wirtschaftsschau 2015. Hier ist das CHIO-Maskottchen &#8222;Karli&#8220; bei Claus Mayr und Herbert Fleu zu Besuch &#8211; Foto: NABU Aachen<\/p><\/div>\n<p>Ab 2015 lie\u00df der NABU mehrere Studien zur Akzeptanz des Wolfes in Deutschland durchf\u00fchren. Im September 2015 f\u00fchrte der NABU eine mehrt\u00e4gige internationale Tagung zum Thema mit mehr als 400 Fachleuten aus Europa und \u00dcbersee durch. Seit einigen Jahren \u00a0wird \u00a0j\u00e4hrlich am \u201eTag des Wolfes\u201c (30. April) \u00fcber die Art und neue Forschungsergebnisse informiert.<\/p>\n<p>Der NABU-Landesverband NRW hat 2017 eine Wanderausstellung &#8222;Die R\u00fcckkehr des Wolfes nach NRW&#8220; gestartet.\u00a0 Zudem\u00a0 wurde das Projekt \u201eDer Wolf macht Schule\u201c ins Leben gerufen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4529\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015-006_wolf-kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4529\" class=\"wp-image-4529 size-medium\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015-006_wolf-kopie-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015-006_wolf-kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015-006_wolf-kopie-1000x750.jpg 1000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015-006_wolf-kopie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015-006_wolf-kopie.jpg 2000w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/euregio_22032015-006_wolf-kopie-300x225@2x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4529\" class=\"wp-caption-text\">Der Wolf auf der Euregio (Herbert Fleu informiert)- Foto: NABU Aachen<\/p><\/div>\n<p>Der NABU Aachen hat bereits in den letzten Jahren immer wieder, z.B. auf unseren Infost\u00e4nden auf der Euregio Wirtschaftsschau ab 2015, Aufkl\u00e4rungsarbeit zum Thema betrieben. 2018 wurde die Wanderausstellung des\u00a0 NABU-Landesverbandes NRW\u00a0 in der Region im Euregiozoo Aachen, im Br\u00fcckenkopfzoo J\u00fclich und in der NLP-Ausstellung auf Vogelsang gezeigt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den NABU-Stadtverband Aachen steht Ihnen Frau Dr. Gudrun Maxam zur Verf\u00fcgung, im NABU-Kreisverband Aachen-Land Herr J\u00fcrgen Tillmann. Kontakt: <a href=\"mailto:G.Maxam@nrw-wolf.de\">G.Maxam@nrw-wolf.de<\/a> und <a href=\"mailto:J.Tillmann@nrw-wolf.de\">J.Tillmann@nrw-wolf.de<\/a>, mobil: 01590-1267355.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weitere n\u00fctzliche links:<\/strong><\/p>\n<p>Jeweils aktuelle Informationen finden Sie beim NABU-Bundesverband unter: <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/saeugetiere\/wolf\/\">https:\/\/www.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/saeugetiere\/wolf\/<\/a>.<\/p>\n<p>Informationen des NABU-Landesverbandes NRW finden Sie hier:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nrw.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/saeugetiere\/wolf\/index.html\">https:\/\/nrw.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/saeugetiere\/wolf\/index.html<\/a><\/p>\n<p>Informationen der \u201eDokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf\u201c:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbb-wolf.de\/\">https:\/\/www.dbb-wolf.de\/<\/a><\/p>\n<p>Informationen des Landes NRW, auch zu den anerkannten Wolfsgebieten in NRW und deren Pufferzonen, sowie zu den jeweils geltenden Entsch\u00e4digungsregelungen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wolf.nrw\/wolf\/de\/aktuelles\">https:\/\/www.wolf.nrw\/wolf\/de\/aktuelles<\/a><\/p>\n<p>Informationen der Landwirtschaftskammer NRW zum Herdenschutz und F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.landwirtschaftskammer.de\/landwirtschaft\/tierproduktion\/herdenschutz\/herdenschutz-nrw.htm\">https:\/\/www.landwirtschaftskammer.de\/landwirtschaft\/tierproduktion\/herdenschutz\/herdenschutz-nrw.htm<\/a><\/p>\n<p>Die f\u00fcr den Schutz des Wolfes ma\u00dfgebliche FFH-Richtlinie der EU. Die streng begrenzten Ausnahmen sind in Artikel 16 zu finden (in Deutschland umgesetzt durch \u00a7 45 a Bundesnaturschutzgesetz, BNatSchG):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=CONSLEG:1992L0043:20070101:DE:PDF\">https:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=CONSLEG:1992L0043:20070101:DE:PDF<\/a><\/p>\n<p>Neueste Studie zu Angriffen von W\u00f6lfen auf Menschen (NINA Norwegen, 2021):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/d1jyxxz9imt9yb.cloudfront.net\/resource\/882\/attachment\/original\/Linnell_NINA_RAP_1944_Wolf_attack_update.pdf\">https:\/\/d1jyxxz9imt9yb.cloudfront.net\/resource\/882\/attachment\/original\/Linnell_NINA_RAP_1944_Wolf_attack_update.pdf<\/a><\/p>\n<p>Wolfsbeobachtungen im Nationalpark (NLP) Eifel im Jahr 2021:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nationalpark-eifel.de\/de\/natur-landschaft-arten\/der-wolf-kehrt-zurueck\/\">https:\/\/www.nationalpark-eifel.de\/de\/natur-landschaft-arten\/der-wolf-kehrt-zurueck\/<\/a><\/p>\n<p>Informationen der Gesellschaft zum Schutz der Wolfe e.V.:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gzsdw.de\/\">https:\/\/www.gzsdw.de\/<\/a><\/p>\n<p>Informationen des Freundeskreis freilebender W\u00f6lfe e.V.:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freundeskreiswoelfe.de\/\">https:\/\/www.freundeskreiswoelfe.de\/<\/a><\/p>\n<p>Text: Claus Mayr, Dr. Gudrun Maxam, Carina Zacharias, NABU-Stadtverband Aachen e.V., Dr. Manfred Aletsee, NABU-Naturschutzstation Aachen e.V.<\/p>\n<p>Stand: 22. Januar 2022 (erg\u00e4nzt 24.1.22)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen Wolf! 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