{"id":5843,"date":"2023-09-04T14:35:15","date_gmt":"2023-09-04T12:35:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=5843"},"modified":"2025-12-15T12:56:34","modified_gmt":"2025-12-15T11:56:34","slug":"wer-wird-vogel-des-jahres-2024-nabu-und-lbv-oeffnen-das-virtuelle-wahllokal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/wer-wird-vogel-des-jahres-2024-nabu-und-lbv-oeffnen-das-virtuelle-wahllokal\/","title":{"rendered":"Wer wird Vogel des Jahres 2024? NABU und LBV \u00f6ffnen das virtuelle Wahllokal"},"content":{"rendered":"<div>\n<div id=\"attachment_5842\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/imgp5434_dxo-kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5842\" class=\"size-thumbnail wp-image-5842\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/imgp5434_dxo-kopie-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/imgp5434_dxo-kopie-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/imgp5434_dxo-kopie-160x160.jpg 160w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/imgp5434_dxo-kopie-320x320.jpg 320w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/imgp5434_dxo-kopie-150x150@2x.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5842\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong><span style=\"font-family: Arial;\">Umwelt\/V\u00f6gel<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div><span style=\"font-size: x-large;\"><strong><span style=\"font-family: Arial;\">Wer wird Vogel des Jahres 2024? NABU und LBV \u00f6ffnen das virtuelle Wahllokal<\/span><\/strong><\/span><\/div>\n<div><strong><span style=\"color: #0068b4;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">Kiebitz, Rebhuhn, Rauchschwalbe, Steinkauz und Wespenbussard k\u00e4mpfen ab 1. September um den Titel<\/span><\/span><\/span><\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Berlin\/Aachen<\/strong> \u2013 Was haben Kiebitz, Rebhuhn, Rauchschwalbe, Steinkauz und Wespenbussard gemeinsam? Alle f\u00fcnf haben die Chance, Vogel des Jahres 2024 zu werden. Am 1. September starten NABU und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund f\u00fcr Vogel- und Naturschutz) zum vierten Mal die \u00f6ffentliche Wahl \u2013 alle k\u00f6nnen mitmachen und entscheiden, wer der n\u00e4chste Jahresvogel werden soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAuch in diesem Jahr stehen wieder f\u00fcnf Vogel-Kandidaten zur Wahl. Sowohl die Vogelarten als auch die dazugeh\u00f6rigen Naturschutzthemen ben\u00f6tigen dringend unsere Aufmerksamkeit\u201c, erkl\u00e4rt NABU NRW-Vorsitzende Dr. Heide Naderer den Prozess der Vogelwahl und die Hintergr\u00fcnde. \u201eIm Vorjahr haben fast 135.000 Menschen bundesweit teilgenommen und dem Braunkehlchen zur Krone verholfen. Wir hoffen auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Beteiligung, damit die heimische Vogelwelt und deren zum Teil schwierige Situation bekannter wird. Alle Vogelkandidaten st\u00fcnden auch in Nordrhein-Westfalen auf der Roten Liste der Brutv\u00f6gel. Kiebitz, Rebhuhn und Wespenbussard sind in NRW stark gef\u00e4hrdet, bei Steinkauz und Rauchschwalbe sehe es nur wenig besser aus. Beide werden als gef\u00e4hrdet eingestuft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der <strong>Kiebitz<\/strong> (<em>Vanellus vanellus<\/em>) wird wegen seiner spektakul\u00e4ren Balzfl\u00fcge \u201eGaukler der L\u00fcfte\u201c genannt. Leider verliert er massiv an Lebensraum. Denn als Wiesenbr\u00fcter braucht er feuchte Wiesen und Weiden, Moore und S\u00fcmpfe. Da immer mehr Feuchtgebiete trockengelegt, in \u00c4cker umgewandelt oder intensiv bewirtschaftet werden, findet der Fr\u00fchlingsbote kaum noch Platz zum Br\u00fcten. Durch die Klimakrise wird es zudem immer trockener. Der Kiebitz gilt heute als stark gef\u00e4hrdet. \u201eWasser marsch!\u201c fordert er.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Leerger\u00e4umte Felder, \u00f6de Rapsfl\u00e4chen und Maisfelder \u2013 wo bleibt da die Vielfalt? Das <strong>Rebhuhn<\/strong> (<em>Perdix perdix<\/em>) ist Bodenbr\u00fcter und braucht buschige Feldraine und Bl\u00fchstreifen. In der ausger\u00e4umten Agrarlandschaft findet es keine Deckung. Wegen des vielen D\u00fcngers und der Ackergifte macht sich auch die Nahrung f\u00fcr das Rebhuhn \u2013 Insekten \u2013 rar. Es fordert darum: \u201eMehr Vielfalt auf dem Acker!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die <strong>Rauchschwalbe<\/strong> (<em>Hirundo rustica<\/em>) gilt als Gl\u00fccksbotin \u2013 ihr selbst ist das Schicksal weniger gewogen. Fr\u00fcher fand sie in St\u00e4llen und Scheunen kleiner Bauernh\u00f6fe genug Nistm\u00f6glichkeiten. Heute sind die Stallungen gro\u00dfer Viehbetriebe h\u00e4ufig verschlossen, Schwalbennester werden bei Sanierungen entfernt und an modernen glatten Innenw\u00e4nden bleiben sie nicht haften. Auf versiegelten Fl\u00e4chen fehlt der Rauchschwalbe zudem der Baustoff: Lehmpf\u00fctzen. Sie w\u00fcnscht sich darum \u201eMatsch statt Asphalt!\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An Wohnraum mangelt es auch dem <strong>Steinkauz<\/strong> (<em>Athene noctua<\/em>). Er braucht alte B\u00e4ume mit H\u00f6hlen im Offenland. Die gibt es vor allem auf Streuobstwiesen, die ohne Maschinen und Pestizide gepflegt werden. Hier gibt es auch genug Insekten und kleine Wirbeltiere als Nahrung. Doch leider gibt es immer weniger Streuobstwiesen und damit auch immer weniger Steink\u00e4uze. Darum tritt er zur Wahl an mit \u201eMehr Wohnraum im Baum!\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der <strong>Wespenbussard<\/strong> (<em>Pernis apivorus<\/em>) ist im Deutschen nach seiner Leibspeise benannt: Wespen. Um nicht gestochen zu werden, wenn er Wespennester aufscharrt, ist sein Gefieder besonders dicht und seine F\u00fc\u00dfe sind mit Hornpl\u00e4ttchen gesch\u00fctzt. Durch den Insektenschwund und durch den R\u00fcckgang von W\u00fcrmern und Amphibien, die ebenfalls auf seinem Speiseplan stehen, hat es der Wespenbussard schwer. In Deutschland steht er auf der Vorwarnliste der Roten Liste. \u201eF\u00fcr Insekten, gegen Gift!\u201c ist sein Wahlslogan.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am 1. September um 9 Uhr wurde das virtuelle Wahllokal unter <a href=\"http:\/\/www.vogeldesjahres.de\/\">www.vogeldesjahres.de<\/a> freigeschaltet. Bis zum 5. Oktober, 11 Uhr, kann abgestimmt werden. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der \u201eVogel des Jahres\u201c wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gek\u00fcrt. Seit 2021 wird er durch eine \u00f6ffentliche Wahl bestimmt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wahllokal: <\/em><a href=\"http:\/\/www.vogeldesjahres.de\/\"><em>www.vogeldesjahres.de<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vogelportraits: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/vogelportraits\"><em>www.nabu.de\/vogelportraits<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Medieninfoseite mit Grafiken, Fotos und Vogelstimmen: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/medieninfos-vogelwahl\"><em>www.NABU.de\/medieninfos-vogelwahl<\/em><\/a><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Kostenlose Pressebilder: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/pressebilder_vogel-des-jahres-2024\"><em>www.NABU.de\/pressebilder_vogel-des-jahres-2024<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Mit mehr als 900.000 Mitgliedern und F\u00f6rdernden ist der 1899 gegr\u00fcndete NABU der \u00e4lteste und mitgliederst\u00e4rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich f\u00fcr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert f\u00fcr die Natur und f\u00f6rdert naturkundliche Kenntnisse f\u00fcr ein aktives Naturerleben. Mehr Infos: <\/em><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/wir-ueber-uns\"><em>www.NABU.de\/wir-ueber-uns<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Martin R\u00fcmmler, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 0173-291 34 49,\u00a0 E-Mail: <u><a href=\"mailto:Martin.Ruemmler@NABU.de\">Martin.Ruemmler@NABU.de<\/a><\/u><\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umwelt\/V\u00f6gel Wer wird Vogel des Jahres 2024? NABU und LBV \u00f6ffnen das virtuelle Wahllokal Kiebitz, Rebhuhn, Rauchschwalbe, Steinkauz und Wespenbussard k\u00e4mpfen ab 1. 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