{"id":6498,"date":"2024-08-13T12:39:11","date_gmt":"2024-08-13T10:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=6498"},"modified":"2024-08-13T12:39:13","modified_gmt":"2024-08-13T10:39:13","slug":"was-haben-wir-von-wespen-und-hornissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/was-haben-wir-von-wespen-und-hornissen\/","title":{"rendered":"Was haben wir von Wespen und Hornissen?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6299\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hornisse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6299\" class=\"size-thumbnail wp-image-6299\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hornisse-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hornisse-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hornisse-160x160.jpg 160w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hornisse-320x320.jpg 320w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hornisse-150x150@2x.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6299\" class=\"wp-caption-text\">Hornisse (Vespa crabro) &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Nr. 49\/24 | 13. August 2024<\/p>\n<p><b>Umwelt\/Insekten<\/b><\/p>\n<h3><b>Was haben wir von Wespen und Hornissen?<\/b><\/h3>\n<p><b>NABU NRW<\/b>: <b>Grillfestbesucher und G\u00e4ste auf Zeit<\/b><\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf \u00a0Wer mag schon Wespen? Sie k\u00f6nnen stechen, stehlen unser Essen und bauen ihre Nester an ung\u00fcnstigen Stellen. Dabei gibt es noch so viel mehr zu wissen \u00fcber diese interessanten Insekten. Oft werden sie v\u00f6llig zu Unrecht verurteilt, so der NABU NRW. Jetzt im Hochsommer nehmen die h\u00e4ufig ungewollten Kontakte langsam zu \u00a0wirklich langsam, denn das eher k\u00fchle und feuchte Fr\u00fchjahr hat in diesem Jahr zun\u00e4chst keine g\u00fcnstigen Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung der V\u00f6lker geschaffen, sagt Dr. Joachim Eberhardt vom Fachausschuss Entomologie im NABU NRW. Wie bereits im vergangenen Jahr werden sie ihre h\u00f6chste Individuenzahl daher vermutlich erst sp\u00e4ter im August erreichen.<\/p>\n<p>Wer von Wespen spricht, meint meist nur zwei Arten: die gr\u00f6\u00dfere V\u00f6lker bildende Deutsche Wespe sowie die Gemeine Wespe. Laut der derzeit in \u00dcberarbeitung befindlichen, bundesweiten Roten Liste der gef\u00e4hrdeten Tiere, Pflanzen und Pilze (2011) sind in Deutschland allerdings mehr als 500 Wespenarten bekannt. Die meisten unserer Wespen leben dabei solit\u00e4r, das hei\u00dft sie bilden keine V\u00f6lker, sondern leben als Einzelg\u00e4ngerinnen, so Eberhardt weiter. Auch wenn Wespen f\u00fcr den ein oder anderen nur l\u00e4stige St\u00f6renfriede sind, einen wichtigen Aspekt sollte man nicht vergessen: Diese wehrhaften Insekten sind ein wichtiger Bestandteil der Natur und \u00fcbernehmen wichtige Aufgaben im Naturkreislauf. Eberhardt: So verf\u00fcttern Wespen eine Unmenge anderer Insekten wie M\u00fccken, Fliegen, Blattl\u00e4use und vor allem Raupen an ihre Brut.<\/p>\n<p>Die Hornisse, die gr\u00f6\u00dfte unserer einheimischen, staatenbildenden Wespenarten, f\u00fcttert ihre Nachwuchs mit anderen Wespenarten und zahlreichen Insekten, die im Garten wie in der Land- und Forstwirtschaft wenig beliebt sind. Sie sind also sehr hilfreich, wenn es darum geht Wespen in Schach zu halten, und zudem deutlich friedfertiger als ihre gelb-schwarze Verwandtschaft, erkl\u00e4rt der NABU-Experte.<\/p>\n<p>Wer ein Wespennest in seinem unmittelbaren Umfeld registriert, sollte also pr\u00fcfen, ob nicht doch ein Miteinander von Mensch und Wespenstaat m\u00f6glich ist, r\u00e4t der NABU NRW. Denn sp\u00e4testens im Herbst ist deren Zeit bereits wieder vorbei. Dann sterben die V\u00f6lker und nur die diesj\u00e4hrigen geschl\u00fcpften K\u00f6niginnen \u00fcberwintern an anderer Stelle. Sei eine Umsiedlung oder Beseitigung unumg\u00e4nglich, beispielsweise bei Allergikern, in der N\u00e4he von Kinderspielpl\u00e4tzen oder an h\u00e4ufig genutzten Durchg\u00e4ngen, sollte dies nur von sachkundigen Fachleuten durchgef\u00fchrt werden. Hierzu ist es erforderlich, bei der \u00f6rtlichen Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde nachzufragen. Denn Wespen sind laut Bundesnaturschutzgesetz \u00a0wie alle wildlebenden Tiere \u00a0gesch\u00fctzt. Hornissen sind sogar besonders gesch\u00fctzt. Deshalb darf weder den Tieren Schaden zugef\u00fcgt werden, noch d\u00fcrfen die Nester ohne besonderen Grund entfernt oder zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Weitere Infos zum richtigen Umgang mit Wespen und Hornissen sind unter <a href=\"http:\/\/www.nabu-nrw.de\">www.nabu-nrw.de<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<br \/>\nDr. Joachim Eberhardt, Sprecher des Landesfachausschuss Entomologie im NABU NRW, <a href=\"mailto:eberhardt@muenster.de\">eberhardt@muenster.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Nr. 49\/24 | 13. August 2024 Umwelt\/Insekten Was haben wir von Wespen und Hornissen? NABU NRW: Grillfestbesucher und G\u00e4ste auf Zeit D\u00fcsseldorf \u00a0Wer mag schon Wespen? 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