{"id":6998,"date":"2025-05-27T11:56:33","date_gmt":"2025-05-27T09:56:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?p=6998"},"modified":"2025-05-27T11:56:34","modified_gmt":"2025-05-27T09:56:34","slug":"ergebnis-stunde-der-gartenvoegel-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/ergebnis-stunde-der-gartenvoegel-2025\/","title":{"rendered":"Ergebnis: Stunde der Gartenv\u00f6gel 2025"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6996\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Dorngrasmuecke_I_Finkenhag_US-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6996\" class=\"size-thumbnail wp-image-6996\" src=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Dorngrasmuecke_I_Finkenhag_US-Kopie-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Dorngrasmuecke_I_Finkenhag_US-Kopie-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Dorngrasmuecke_I_Finkenhag_US-Kopie-160x160.jpg 160w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Dorngrasmuecke_I_Finkenhag_US-Kopie-320x320.jpg 320w, https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Dorngrasmuecke_I_Finkenhag_US-Kopie-150x150@2x.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6996\" class=\"wp-caption-text\">Drongrasm\u00fccke (Curruca communis) &#8211; Foto: Ulrich Schwenk<\/p><\/div>\n<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR. 24\/25 | 26. MAI 2025<\/p>\n<p>Umwelt\/V\u00f6gel<\/p>\n<p><strong>D\u00fcrre, Krankheiten, Mangel an Nahrung und Nistm\u00f6glichkeiten setzen Amsel, Fink und Star zu<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei der Stunde der Gartenv\u00f6gel 2025 setzt sich der Abw\u00e4rtstrend der gesichteten V\u00f6gel pro Garten deutlich fort<\/strong><\/p>\n<p>Berlin\/D\u00fcsseldorf<\/p>\n<p>In Deutschlands G\u00e4rten und Parks piept und zwitschert es immer weniger. Bei der bundesweiten Stunde der Gartenv\u00f6gel am zweiten Maiwochenende wurden im Schnitt nur noch 28,45 V\u00f6gel pro Garten gez\u00e4hlt. Das ist ein deutlicher R\u00fcckgang im Vergleich zu 2024, wo es noch knapp 30 waren. Vor zehn Jahren wurden dagegen noch 36 V\u00f6gel pro Garten gesichtet. Dieser Trend f\u00e4llt auch in Nordrhein-Westfalen nicht besser aus. Hier sind es aufgrund der hohen Besiedlungsdichte des Bundeslandes sogar noch einmal etwas weniger: Der Durchschnitt liegt hier bei 27,3 V\u00f6gel pro Garten. Nochmal ein Abnahme gegen\u00fcber 2024 mit 28,7 gez\u00e4hlten V\u00f6geln pro Garten. Vor zehn Jahren wurden immerhin noch 34,4 V\u00f6gel pro Garten gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Gartenvoegel_Aachen_2025.jpg\">Zu den aktuellen Zahlen in 2025 f\u00fcr Aachen geht es hier:<\/a><\/p>\n<p>Das sind erschreckende Zahlen. Aber wirklich \u00fcberraschend sind sie nicht, so Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des NABU Nordrhein-Westfalen. Der anhaltende R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt auf unseren \u00c4ckern, am Waldrand und in G\u00e4rten wirkt sich nat\u00fcrlich auch auf unsere Vogelwelt aus. W\u00e4hrend sich einige Flaggschiffarten wie Wanderfalke oder Wei\u00dfstorch dank umfangreicher und langj\u00e4hriger ehrenamtlicher Naturschutzarbeit wieder erholen, h\u00e4lt der schleichende Artenverlust in der Fl\u00e4che an. Immer mehr V\u00f6geln fehlt die Nahrung, der Nistplatz, der Lebensraum \u00a0insbesondere auch im Siedlungsraum. Der Schutz der biologischen Vielfalt darf auf Landesebene nicht l\u00e4nger eine Nebensache sein, sondern muss endlich als eine der zentralen Zukunftsaufgaben unserer Zeit begriffen werden, so Naderer weiter.<\/p>\n<p>Neben Einzeleffekten wie die Verbreitung von Krankheiten f\u00fcr bestimmte Arten haben viele Populationen, die in unsere St\u00e4dte und D\u00f6rfer kommen, mit fehlender Nahrung, Hitze, Trockenheit und anderen Problemen zu k\u00e4mpfen, erkl\u00e4rt Christian Chwallek, Vogelexperte beim NABU Nordrhein-Westfalen. Die Amsel und ihr kontinuierlicher R\u00fcckgang sei hierf\u00fcr ein gutes Beispiel. Ihr Bestand leide nicht nur unter dem immer wieder auftauchenden Usutu-Virus, das zu landes- wie bundesweiten Verlusten f\u00fchrt. Die Amsel hat zudem besonders unter D\u00fcrreperioden w\u00e4hrend der Jungenaufzucht zu leiden. W\u00e4hrend einer solchen Phase erreicht sie ihre Hauptnahrung Regenw\u00fcrmer nicht mehr, da sich diese in tiefere Bodenschichten zur\u00fcckziehen, wo sie gesch\u00fctzt vor Austrocknung \u00fcberdauern unerreichbar f\u00fcr die Amsel.<\/p>\n<p>Bei der Z\u00e4hlung stand die Amsel deshalb besonders im Fokus. Hier bestand der Verdacht, dass das in einigen Regionen im vergangenen Sommer wieder stark aufgetretene Usutu-Virus sich bei den Sichtungen bemerkbar machen k\u00f6nnte. Das scheint sich leider zu bewahrheiten, so Chwallek weiter Im vergangenen Jahr wurden vor allem aus Norddeutschland aber auch in Nordrhein-Westfalen mehr Verdachtsf\u00e4lle zu Infektionen mit dem Virus gemeldet als in den Vorjahren. Bei der Vogelz\u00e4hlung im Mai wurden in diesen Regionen auch deutlich weniger Amseln pro Garten gemeldet. Eine Infektion mit dem tropischen Virus verlaufe bei Amseln h\u00e4ufig t\u00f6dlich, was den Bruterfolg im Vorjahr deutlich beeinflusst haben kann und sich nun offenbar in den verminderten Sichtungen niederschlage.<\/p>\n<p>Die Vogelz\u00e4hlung des NABU fand bereits zum 21. Mal statt. Die NABU-Ornithologen und-Ornithologinnen k\u00f6nnen sich dank der zahlreichen engagierten Teilnehmenden ein gutes Bild der Bestandtrends \u00fcber die Jahre machen. Bei der diesj\u00e4hrigen Stunde der Gartenv\u00f6gel haben bundesweit \u00fcber 57.000 Menschen mitgemacht und V\u00f6gel aus mehr als 39.000 G\u00e4rten und Parks in ganz Deutschland gemeldet. In NRW meldeten \u00fcber 9000 Vogelfreunde und -freundinnen aus rund 6.600 G\u00e4rten ihre Beobachtungen.<\/p>\n<p>Ergebnisse nach Bundesl\u00e4ndern:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/gartenvoegel-auswertung\">http:\/\/www.NABU.de\/gartenvoegel-auswertung<\/a><\/p>\n<p>Unter\u00a0<a href=\"https:\/\/nrw.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/aktionen-und-projekte\/stunde-der-gartenvoegel\/ergebnisse\/16755.html\">https:\/\/nrw.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/aktionen-und-projekte\/stunde-der-gartenvoegel\/ergebnisse\/16755.html<\/a> finden sich direkt die Ergebnisse f\u00fcr NRW<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR. 24\/25 | 26. 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