{"id":1341,"date":"2018-06-06T12:25:13","date_gmt":"2018-06-06T10:25:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=1341"},"modified":"2018-06-06T12:25:13","modified_gmt":"2018-06-06T10:25:13","slug":"zaehlaktion-insektensommer","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.nabu-aachen.de\/en\/veranstaltung\/zaehlaktion-insektensommer\/","title":{"rendered":"Z\u00e4hlaktion Insektensommer"},"content":{"rendered":"<p>Machen Sie mit bei der bundesweiten Aktion!<\/p>\n<p>Am 1. Juni startet der NABU sein neues Citizen-Science-Projekt \u201eInsektensommer\u201c. Es ist die erste bundesweite Insektenz\u00e4hlung in Deutschland. Naturfans sind dazu aufgerufen, in ihrer Umgebung vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August Insekten zu beobachten und unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.insektensommer.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.insektensommer.de<\/a>\u00a0online zu melden.<\/p>\n<p>Hilfe beim Bestimmen und Z\u00e4hlen bietet die neue App \u201eInsektenwelt\u201c, die der NABU zum Start des Insektensommers entwickelt hat. Die App enth\u00e4lt ausf\u00fchrliche Portr\u00e4ts von 122 bekannten und verbreiteten Arten. \u201eDie Besonderheit der App ist eine fotografische Erkennungsfunktion f\u00fcr die h\u00e4ufigen Arten\u201c, erl\u00e4utert NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. \u201eSo k\u00f6nnen die Tiere einfach und schnell mit dem Smartphone fotografiert und automatisch erkannt werden.\u201c Zum Start des Insektensommers am 1. Juni wird die App kostenfrei unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/apps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.NABU.de\/apps<\/a>\u00a0erh\u00e4ltlich sein.<\/p>\n<p>Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling \u00ad\u2013 beim Insektensommer soll jeder Sechsbeiner gemeldet werden. Auf acht in Deutschland h\u00e4ufig vorkommende Arten soll bei der Z\u00e4hlung vom 1. bis 10. Juni aber besonders geachtet werden: Die Tagfalter Admiral und Tagpfauenauge, die Gemeine Florfliege, die Steinhummel, der Asiatische Marienk\u00e4fer, die Hainschwebfliege, die Blutzikade sowie die Lederwanze.<\/p>\n<p>Beobachten und z\u00e4hlen kann man fast \u00fcberall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht gr\u00f6\u00dfer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gez\u00e4hlt wird eine Stunde lang. \u201eUm viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und m\u00f6glichst windstiller Tag am besten geeignet\u201c, sagt NABU-Daniela Franzisi.<\/p>\n<p>Der NABU engagiert sich seit Jahren f\u00fcr den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar f\u00fcr unser \u00d6kosystem, tragen zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zur\u00fcckgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausr\u00e4umung der Landschaft sind nur einige Gr\u00fcnde f\u00fcr den Insektenschwund.<\/p>\n<p>Die Daten der Z\u00e4hlaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform\u00a0<a href=\"https:\/\/www.naturgucker.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.naturgucker.de<\/a>\u00a0erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah ver\u00f6ffentlicht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Machen Sie mit bei der bundesweiten Aktion! Am 1. Juni startet der NABU sein neues Citizen-Science-Projekt \u201eInsektensommer\u201c. Es ist die erste bundesweite Insektenz\u00e4hlung in Deutschland. 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