Giftpflanzengarten Floriansdorf

Giftpflanzengarten Floriansdorf

Giftpflanze ist nicht gleich Giftpflanze, weiß Betty Malangré, Umweltbildungsreferentin des NABU-Stadtverbandes Aachen. „Wie giftig eine Pflanze ist, kommt auf die Menge an, die man isst, auf den Standort an dem die Pflanze wächst, und auch auf den Menschen, der sie isst.“ Trotzdem sollte man es lieber nicht darauf ankommen lassen – und darum bläuen sie und ihre Kolleginnen des Kindern bei ihren Führungen auch ein: „Nur schauen, nicht kauen“.

In dem vom NABU-Stadtverband Aachen angelegten und betreuten Garten im Floriansdorf am Seffenter Weg wachsen alle Arten von giftigen Pflanzen: Tollkirsche, Goldregen, Wolfsmilch, Maiglöckchen, Fingerhut, Hartriegel und viele mehr. Auch ein paar Gewächse, die man aus der Küche kennt und dort vielleicht nicht erwarten würde, wie Tomaten oder Kartoffeln. Die angebotenen Führungen im Garten für Kinder und Erwachsene beinhalten neben der Giftpflanzenthematik auch die Aspekte des naturnahen torffreien Gärtnerns, der Neophytenproblematik und des Artenschutzes.

Die Umweltbildnerinnen beim NABU freuen sich immer über jegliche Hilfe beim Gärtnern. Pflegetermine finden für gewöhnlich einmal monatlich samstags von 10.00 -14.00 Uhr statt. 

Die fleißigen Giftgärtnerinnen. Foto: Carina Zacharias