Rückblick auf die Pflanzenbörse 2026
Bereits zum fünften Mal richteten der NABU-Stadtverband Aachen und die Kolpingsfamilie Aachen in diesem Jahr die beliebte Pflanzenbörse im Floriansdorf der Feuerwache Nord aus. Nachdem die Veranstaltung während der Corona-Zeit zweimal ausfallen musste, hat sie sich inzwischen fest im Aachener Veranstaltungskalender etabliert und ist vielen Gartenfreund*innen ein Begriff.
Insgesamt 37 Aussteller*innen – und damit deutlich mehr als im Vorjahr – präsentierten ihre selbstgezogenen Pflanzen und Sämereien bei bestem Wetter. Rund 1.000 Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, um neue Pflanzen für den eigenen Garten zu entdecken, sich auszutauschen und Inspiration für naturnahes Gärtnern zu sammeln. Die entspannte und durchweg positive Stimmung machte die Börse erneut zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung ist die Förderung insektenfreundlicher und möglichst heimischer Pflanzen. Erfreulicherweise zeigte sich in diesem Jahr besonders deutlich, dass immer mehr Stände entsprechende Wildstauden im Angebot hatten – ganz im Sinne der Organisatorinnen. Darüber hinaus konnten sich Besucher*innen an den NABU-Ständen über Themen wie naturnahe Gartengestaltung, torffreie Erde oder die Förderung von Insekten und anderen Tieren im eigenen Garten informieren.
Die Pflanzenbörse spricht längst nicht mehr nur eine feste „Stammkundschaft“ an: Auch viele neue Gesichter waren zu sehen – darunter junge Familien, Menschen mit neu angelegten Gärten oder Kleingärtner*innen, die gezielt nach nachhaltigen Alternativen suchen. Die Veranstaltung bietet damit eine wertvolle Plattform, um zu zeigen, wie ein Naturgarten aussehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, selbst aktiv zum Artenschutz beizutragen.
Organisiert wurde die Börse erneut von Betty Malangré und Katrin Salama, die gemeinsam mit zahlreichen Ehrenamtlichen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Viele NABU-Aktive zogen im Vorfeld Hunderte Pflanzen selbst heran – allein mehrere Hundert Töpfchen aus dem Arbeitskreis Naturgarten sowie über 100 Tomatenpflanzen bereicherten das Angebot. Auch befreundete Aussteller*innen aus der Region trugen zur Vielfalt bei: Das Einzugsgebiet reicht mittlerweile vom Niederrhein bis nach Königswinter, und mit einigen Teilnehmenden – etwa aus Viersen – sind über die Jahre hinweg freundschaftliche Kontakte entstanden.
Für das leibliche Wohl sorgte erneut die Kolpingsfamilie mit einer Cafeteria. Ein besonderer Dank gilt außerdem der Feuerwehr, die das Gelände im Floriansdorf zur Verfügung stellt, das kürzlich umfassend saniert und modernisiert wurde.
Trotz eines parallelen Großereignisses in der Aachener Innenstadt zeigten sich die Organisatorinnen sehr zufrieden mit dem Verlauf der Börse. Neben dem Stand des BUND waren auch Vertreter*innen weiterer Initiativen vor Ort, was die wachsende Vernetzung im Bereich des naturnahen Gärtnerns unterstreicht.
Die Pflanzenbörse bleibt damit ein wichtiger Treffpunkt für alle, die sich für naturnahes Gärtnern begeistern – und ein gelungenes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement, Fachwissen und Gemeinschaft zusammenwirken können.










